»Star Trek«-Schöpfer Gene Roddenberrys Leben soll verfilmt werden

In dieser Woche wäre Gene Roddenberry 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass wurde ein Biopic zu Ehren des Erfinders von Captain Kirk und Commander Spock angekündigt. Wer ihn spielen wird, ist noch offen.
Gene Roddenberry (in der Mitte oben) mit den Stars des »Star Trek«-Kinofilms von 1979 und dessen Regisseur Robert Wise

Gene Roddenberry (in der Mitte oben) mit den Stars des »Star Trek«-Kinofilms von 1979 und dessen Regisseur Robert Wise

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Michael Ochs Archives / Getty Images

Das bewegte Leben von »Star Trek«-Schöpfer Gene Roddenberry soll als Biopic verfilmt werden. Es sei »der perfekte Tag«, um das Projekt bekannt zu geben, teilte die Firma Roddenberry Entertainment am Donnerstag mit: Vor genau hundert Jahren, am 19. August 1921, war der legendäre »Raumschiff Enterprise«-Produzent in Texas zur Welt gekommen.

Sein Sohn, Rod Roddenberry, ist an dem Film als Produzent beteiligt. »Er war ein unglaublich komplexer, fesselnder Mann«, sagte er über seinen 1991 im Alter von 70 Jahren gestorbenen Vater, dessen Arbeit und Ideen die Welt verändert hätten.

Roddenberry, der vor seiner TV-Karriere als Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde, dann als Polizist und als Pilot für eine amerikanische Fluggesellschaft arbeitete, schuf 1966 mit »Star Trek« eine Science-Fiction-Kultserie.

Auf die Originalserie um Captain Kirk und Commander Spock folgten zahlreiche TV-Ableger und über ein Dutzend Kinofilme. Das Weltraummärchen mit den intergalaktischen Abenteuern aus dem 23. und 24. Jahrhundert hatte eine für die damalige Zeit ungewöhnlich diverse Besetzung, mit schwarzen und asiatischen Schauspielern. Roddenberrys Asche wurde 1997 im Rahmen einer Weltraumbestattung ins All geschickt.

Für das noch titellose Filmprojekt würden jetzt ein Regisseur und Darsteller gesucht, berichtete  das Branchenblatt »Deadline« am Donnerstag. Das Skript verfasst Adam Mazer, der zuvor den Drama-Film »You Don't Know Jack« mit Al Pacino in der Rolle des amerikanischen Sterbehilfe-Arztes Jack Kevorkian schrieb.

feb/dpa
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