"Star Wars"-Premiere Was Luke Skywalker gegen Autogrammjäger hat
Liebt nur die echten Fans: Mark Hamill bei der Premiere zu "Star Wars: The Force Awakens" in Hollywood
Foto: MARIO ANZUONI/ REUTERSSeitdem Mark Hamill 1976 zum ersten Mal sein Film-Laserschwert führte, ist er für die Welt nur noch Luke Skywalker. Als dieser ist er Dauergast auf Comic-Messen weltweit, eine Art Handelsreisender für Fanartikel und Autogramme. Auf der "Star Wars Celebration Europe" in Essen 2013 kostete ein Foto mit seiner Unterschrift 120 Euro. (Mehr über das Milliardengeschäft mit der Marke "Star Wars" lesen Sie hier.)
Umso erstaunlicher ist eine Diskussion, die sich Mark Hamill nach der Premiere zu "Das Erwachen der Macht" mit einigen seiner Fans bei Twitter geliefert hat. "Ich verstehe nicht, warum Mark Hamill seinen Fans nie Autogramme schreibt, besonders bei einer Premiere", meldete sich ein anscheinend zu kurz gekommener Fan zu Wort.
Das wollte Hamill, der sonst eher wenig twittert, nicht auf sich sitzen lassen: Für Fans würde er die ganze Nacht unterzeichnen, nicht aber für professionelle Autogrammhändler. "Ich bin es leid, Dinge, die ich unterschreibe, nur Stunden später bei eBay zu sehen", so Hamill:
Er verabscheue das Geschäft mit seinem Namen, legte Hamill nach. Selbst mit persönlicher Widmung versehene Gegenstände würden von Händlern anonymisiert und dann verscherbelt. Die echten Fans dagegen liebe er.
Daraufhin schickten ihm einige Twitter-Nutzer Fotos alter Autogramme als Treuebeweis:
Dass Hamill zumindest früher einigen Spaß beim Autogrammegeben hatte, darauf lassen auch diese beiden Exemplare schließen: