Binnen fünf Wochen Neuer »Top Gun«-Film spielt mehr als eine Milliarde Dollar ein

Die Wolkendecke durchbrochen: Der Fliegerfilm »Top Gun« mit Tom Cruise hat in den fünf Wochen seit seinem Start mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt. Auch das US-Militär will von dem Erfolg profitieren.
Kurz vor dem 60. Geburtstag zum ersten Mal Box-Office-Milliardär: Tom Cruise

Kurz vor dem 60. Geburtstag zum ersten Mal Box-Office-Milliardär: Tom Cruise

Foto: LMKMEDIA / ddp

Ein Weltstar ist Tom Cruise schon lange. Zum ersten Mal in seiner Karriere aber spielt ein Film mit ihm nun mehr als eine Milliarde Dollar ein – »Top Gun: Maverick« läuft seit fünf Wochen, am Wochenende knackte der Film die Grenze.

Die Fortsetzung des Achtzigerjahre-Klassikers ist erst der zweite Film, dem das während der Pandemie gelingt. Zuvor hatte die Comicverfilmung »Spider-Man: No Way Home« 1,9 Milliarden Dollar an den Kinokassen weltweit eingespielt. »Top Gun: Maverick« kommt bislang auf genau 1.006.423.000 Dollar.

Noch eindrucksvoller ist das Einspielergebnis von »Top Gun: Maverick« vor dem Hintergrund, dass der Film in den beiden wichtigen Filmabsatzmärkten China und Russland nicht vertreten ist. In den USA ist das Action-Vehikel schon jetzt der erfolgreichste Film des Jahres, er lieferte sich dort am Wochenende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der neu gestarteten Presley-Filmbiografie »Elvis«. Es endete mit einem Gleichstand: Beide Filme spielten 30,5 Millionen Dollar ein.

Neben den Machern des Films und Cruise selbst, der am 3. Juli 60 Jahre alt wird, freut sich auch die U.S. Air Force über den Erfolg des Films. Als das Original von 1986 Tom Cruise zum Superstar machte, verzeichneten die US-Luftstreitkräfte nach eigenen Angaben einen Anstieg von Bewerbungen als Jetpilot um 500 Prozent. Auch jetzt möchte das Militär vom Erfolg des Films profitieren und schaltet in den USA eine Werbeanzeige, die in den Kinos vor dem Beginn des Films läuft.

Das Onlinemagazin »LiveWire« hat in diesem Zusammenhang ein Interview mit Tom Cruise von 1990 ausgegraben , in dem er sich folgendermaßen zu dem Vorwurf äußerte, »Top Gun« mache Werbung für das Militär: »Ich möchte, dass die Kids wissen, dass echter Krieg nicht so aussieht wie in diesem Film. Der ist eine Achterbahnfahrt, nicht die Darstellung von Realität.«

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