"Transformers"-Fortsetzung Noch vier weitere Filme geplant

Die Kinokassen werden klingeln, Freunde der Filmkunst aufstöhnen: Die Spielzeugfirma Hasbro hat angekündigt, vier weitere "Transformers"-Blockbuster produzieren zu wollen. Damit nicht genug. Es wird es auch TV- und Digital-Formate geben.
Geballer und kein Ende: Die "Transformers" suchen auch weiterhin die Kinos heim

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Foto: ddp images/ Paramount Pictures

Eigentlich hatte man gedacht, es sei jetzt endlich vorbei: Mark Wahlberg hatte in "Transformers 4 - Ära des Untergangs" zusammen mit den mechanischen Wesen die Erde gerettet, und man genoss die Stille nach dem Blockbusterkrach. Aber damit ist bald schon wieder Schluss. Es wird vier weitere Filme des Franchises geben.

Das kündigte Stephen J. Davis an, bei der Spielzeugfirma Hasbro zuständig für Inhalte. Bei der Mipcom, einer TV-Messe in Cannes, sagte er: "Bleiben Sie dran, Transformers 5 ist unterwegs, und Teil 6 und 7 und 8." Nicht nur das, ein Team unter der Leitung von Drehbuchautor Akiva Goldsman ("A Beautiful Mind") denkt sich aus, wie Hasbro mit seinen Spielzeugfiguren in den nächsten zehn Jahren noch Geld verdienen kann. Dazu sollen eine neue TV-Serie gehören sowie nicht näher spezifizierte Digitalinhalte.

Die Verlockung ist eben einfach zu groß, immerhin haben die vier von Hasbro gemeinsam mit dem Paramount-Studio produzierten Kinofilme weltweit über 7,5 Milliarden Dollar umgesetzt. In seinem angestammten Geschäftsfeld dagegen hat Hasbro zu kämpfen, Plastikspielzeug verkauft sich nicht mehr so gut. Im letzten Jahr legte der Gigant in den USA nur um ein mageres Prozent zu, während Konkurrent Mattel 2014 sogar schlechte Bilanzen vorzuweisen hatte. 

Der finanzielle Erfolg der vier neuen Filme dürfte also abzusehen sein, zumal die Reihe besonders in China immens erfolgreich ist. Damit geht aber auch eine Reihe in die Fortsetzung, die viele Kritiker an den Rand des Nervenzusammenbruchs führte. Die Urteile über den ersten "Transformers"-Film von 2007 waren eindeutig: "Triumph der Hirnlosigkeit" ("Die Zeit"), "herzzerreißende Dämlichkeit" ("taz"), "ein unförmiger und entsetzlich dummer Film" ("Der Tagesspiegel"). Fraglich, ob die neuen Filme die Kritiker milder stimmen können.

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