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"World War Z": Statt Flop nun Franchise?

Foto: Paramount

"World War Z" startet stark Brad Pitt und die Zombies dürfen wiederkommen

Statt Flop nun Franchise? Vor dem Filmstart von "World War Z" herrschte ganz miese Stimmung, so viele Komplikationen gab es bei der Produktion. Doch kaum ist der Zombie-Film in den USA recht erfolgreich angelaufen, werden schon die Fortsetzungspläne aus der Schublade geholt.

Los Angeles/Hamburg - Wird Brad Pitt nun dauerhaft zum Action-Helden? Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, dass das Filmstudio Paramount Pictures wahrscheinlich eine Fortsetzung für den apokalyptischen Zombie-Thriller entwickeln wird. Die Quelle für diese Nachricht ist eine ungenannte Person, die der Produktion von Pitts Film "World War Z" nahestehe - aber offiziell nicht dazu befugt sei, die Pläne zu offenbaren.

"World War Z", basierend auf einem Roman von Max Brooks, war ursprünglich als Trilogie mit Pitt geplant, der darin einen UN-Inspektor spielt. Doch als der Film sein Produktionsbudget deutlich überzog, geriet dieser Plan ins Wanken: Das Ende musste neu gedreht werden, es gab Berichte über Streitigkeiten zwischen den Filmemachern, ein Debakel an den Kinokassen wurde befürchtet.

Doch nun ist der Film am Wochenende stark angelaufen. In den USA spielte "World War Z" 66,4 Millionen Dollar ein, hinzu kommen noch 45,8 Millionen Dollar aus dem Ausland. Damit ist der Film auf dem Weg, sein Produktionsbudget von etwa 200 Millionen Dollar einzuspielen. Auch die Kritiken waren überwiegend positiv, und die Marktforscher von CinemaScore berichteten, die Kinobesucher hätten dem Film im Schnitt gute bis sehr gute Noten gegeben.

Brad Pitt, der auch einer der Produzenten des Films ist, reiste in den vergangenen Wochen rund um die Welt, um kräftig für "World War Z" zu werben.

Als er in der vergangenen Woche nach der Möglichkeit von Fortsetzungen befragt wurde, sagte Pitt, es gäbe dafür reichlich Futter: "Es gibt noch so viele gute Handlungsstränge, die aus dem Buch stammen, oder vom Buch inspiriert und dann in unseren Sitzungen ausgearbeitet wurden", erklärte Pitt. "Vielleicht würde es Spaß machen. Material haben wir jedenfalls genug."

feb/AP
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