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Liebermann nach Salzburg?

aus DER SPIEGEL 23/1979

Trübe steht"s um die Salzburger Festspiele: »Langsame Verdorrung«, »materialmüde Phantasie«, »exklusiv-verkarstete« Regisseure und Dirigenten -- »die Idee von Salzburg hat keinen Kopf, in dem sie sich regeneriert.« Angeführt vom Rektor der Salzburger Universität und vom Chef des Salzburger Hotels »Österreichischer Hof« haben rund 80 Petenten einen Hilferuf ausgestoßen. Ihr Adressat: Bundeskanzler Kreisky, dem sie als neuen Kopf der Festspiele Rolf Liebermann vorschlagen, bis 1980 Chef der Pariser Oper. Dieser »Potenz von vitaler Wirkung und Intellektualität«, traut das Fähnlein der 80 Besorgten die Rettung Salzburgs zu. Liebermann will erst mal mit dem heimlichen Herrscher von Karajanopolis reden, Herbert von Karajan. Der Stuhl, freilich, auf den Liebermann soll, ist noch fest besetzt: Der Festivalpräsident Kaut fühlt sich »keineswegs amtsmüde«.

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