Buch über "Let It Be" geplant Als die Beatles am Ende waren

Paul McCartney war eigentlich schon weg, als das Album "Let It Be" 1970 erschien. Auch John Lennon hatte keine Lust mehr. Ein neues Buch schildert, wie es in den letzten Tagen der Beatles zuging.
Die Beatles 1969: Derangiert und zerstritten

Die Beatles 1969: Derangiert und zerstritten

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Roy Cummings / imago images

George Harrison verließ die Sessions, John Lennon beschrieb sie als "Hölle" - doch das Album, das sie so aufnahmen, wurde für die Beatles zu einem ihrer größten und zum letzten Erfolg: "Let it Be". Die Geschichte dieser Platte, die eigentlich "Get Back" heißen sollte, wird nun in einem Buch veröffentlicht.

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"Get Back", das erste Buch seit der Beatles-Anthologie von 2000, soll im August 2021 begleitend zur TV-Doku von Regisseur Peter Jackson erscheinen. Es entstand aus über 120 Stunden transkribierter Gespräche der Aufnahme-Sessions.

Das Buch soll erste Reibereien der Band im Januar 1969 schildern, als die Beatles für ein TV-Special probten und Musik für ein neues Album aufnahmen. Im Studio lief es für die Liverpooler aber keineswegs rund: Yoko Ono klebte an John Lennon, ein Filmteam protokollierte jede Aufnahme für einen Dokumentarfilm und schließlich verließ George Harrison das Studio, als Paul McCartney ihn wegen eines Gitarrenspiels kritisierte.

Die Songs, die trotz dicker Luft entstanden, wurden später abgemischt und schließlich im Mai 1970 als "Let It Be" anstelle des Originaltitels "Get Back" veröffentlicht. Einen Monat zuvor hatte Paul McCartney allerdings die Band verlassen. Und auch John Lennon hatte den anderen offenbart, nicht mehr mitmachen zu wollen. Neben den bisher unveröffentlichten Gesprächen der Band sollen in dem Buch viele bis dahin unveröffentlichte Fotos erscheinen.

evh
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