Britische Literaturauszeichnung Margaret Atwood und Bernardine Evaristo gewinnen den Booker-Preis

Weltweite Aufmerksamkeit ist garantiert: Mit dem Booker Prize wird der beste englischsprachige Roman des Jahres ausgezeichnet. 2019 geht der Preis erstmals an zwei Autorinnen zugleich.

Preisträgerin Margaret Atwood
Tolga Akmen/ AFP

Preisträgerin Margaret Atwood


Der britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr ausnahmsweise an zwei Autorinnen. Ausgezeichnet wurden die Britin Bernardine Evaristo und die Kanadierin Margaret Atwood, wie die Jury in London mitteilte. Evaristo wurde für ihr Buch "Girl, Woman, Other" ausgezeichnet. Margaret Atwood bekam den Preis für den Roman "The Testaments" (deutsch: "Die Zeuginnen" bei Piper, lesen Sie hier ein Porträt, lesen Sie hier einen Auszug), einer Fortsetzung ihres Bestsellers "Der Report der Magd".

Der "Booker Prize" ist der wichtigste britische Literaturpreis. Er ist mit 50.000 Pfund (rund 57.000 Euro) dotiert. Die beiden Gewinnerinnen teilen sich das Preisgeld - und die weltweite Aufmerksamkeit: Im vergangenen Jahr hatte Anna Burns für "Milkman" die Auszeichnung gewonnen - nach der Bekanntgabe erhöhten sich die Verkäufe um fast 100 Prozent.

In den vergangenen Jahren hieß der Preis "Man Booker Prize". Im Januar gab das Investment-Unternehmen Man Group jedoch seinen Rückzug als Sponsor bekannt. Der Preis wird seit 1969 vergeben und war bis 2013 Autoren aus dem britischen Commonwealth und Irland vorbehalten, deren Romane in Großbritannien veröffentlicht wurden. Seit 2014 sind auch Autoren aus anderen englischsprachigen Ländern zugelassen.

mkl/dpa

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