Internationaler Literaturpreis Was ist das beste übersetzte Buch des Jahres?

Sechs Titel aus fünf Sprachen (das Spanische ist zweimal dabei) stehen auf der Shortlist für den Internationalen Literaturpreis, der ein herausragendes Werk und seine Übersetzung ins Deutsche auszeichnet.

Ariana Harwicz
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Ariana Harwicz


"Ein inspirierender Tribut an die Wirkmacht der Literatur" seien die sechs Bücher, die auf der Shortlist für den Internationalen Literaturpreis stehen, schreibt die Jury des Preises. Nominiert für die Prosawerke aus sechs Ländern sind sowohl die Originalautorinnen und -autoren als auch die Übersetzerinnen und Übersetzer.

Das sind die Nominierten 2019:

  • Hélène Cixous mit "Meine Homère ist tot" (Homère est morte ...) Aus dem Französischen von Claudia Simma (Passagen Verlag, 2019)
  • Zoltán Danyi mit "Der Kadaverräumer" (A dögeltakarító) Aus dem Ungarischen von Terézia Mora (Suhrkamp Verlag, 2018) - Lesen Sie hier eine Rezension
  • Ariana Harwicz mit "Stirb doch, Liebling" (Matate, amor) Aus dem argentinischen Spanischen von Dagmar Ploetz (C.H. Beck, 2019) - Lesen Sie hier eine Rezension
  • Fernanda Melchor mit "Saison der Wirbelstürme" (Temporada de huracanes) Aus dem mexikanischen Spanischen von Angelica Ammar (Verlag Klaus Wagenbach, 2019)
  • Gerald Murnane mit "Grenzbezirke" (Border Districts) Aus dem Englischen von Rainer G. Schmidt (Suhrkamp Verlag, 2018)
  • Yishai Sarid mit "Monster" (Mifletzet HaSikaron) Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama (Kein & Aber, 2019) Lesen Sie hier ein Porträt des Autors

Der Internationale Literaturpreis wird verliehen vom Haus der Kulturen der Welt mit der Stiftung Elementarteilchen und ist dotiert mit insgesamt 35.000 Euro (20.000 für Autor/Autorin, 15.000 für Übersetzer/Übersetzerin). Er zeichnet ein herausragendes Werk internationaler Gegenwartsliteraturen und seine Erstübersetzung ins Deutsche aus.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen Teju Cole, Amos Oz, Marie NDiaye und ihre jeweiligen Übersetzer. 2016 wurde Shumona Sinha prämiert, 2017 Fiston Mwanza Mujila und im Vorjahr die kroatische Autorin Ivana Sajko.

insgesamt 1 Beitrag
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U. Haleksy 07.05.2019
1. Soso, ein Tribut
Oder doch eine Hommage? Wenn man schon zum Thema Übersetzung mit Fremdwörtern um sich schmeißt sollte man sich über sog. "False Friends" Gedanken machen. Weil das tut sonst keinen Sinn machen tun...
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