Science-Fiction-Autorin Ursula K. Le Guin ist tot

"Die linke Hand der Dunkelheit", "Planet der Habenichtse", die "Erdsee"-Serie: US-Schriftstellerin Ursula K. Le Guin wurde mit ihren Werken weltweit bekannt. Nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben.
Ursula K. Le Guin (November 2014)

Ursula K. Le Guin (November 2014)

Foto: ROBIN MARCHANT/ AFP

Die US-Schriftstellerin Ursula K. Le Guin ist tot. Die 88-Jährige starb in ihrem Hause in Portland im Bundesstaat Oregon an der Westküste der USA, wie die "New York Times"  unter Berufung auf ihren Sohn Theo Downes-Le Guin berichtete. Die Autorin sei bereits am Montag gestorben. Sie habe seit einigen Monaten gesundheitliche Probleme gehabt.

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Le Guin verfasste mehr als 20 Romane, zahlreiche Gedichte, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Sie arbeitete zudem als Übersetzerin. Zu ihren bekanntesten Werken zählen die Romane "Die linke Hand der Dunkelheit" ("The Left Hand of Darkness", 1969) und "Planet der Habenichtse" ("The Dispossessed", 1974) sowie ihre "Erdsee"-Serie. Laut "New York Times" wurde Le Guins Werk in mehr als 40 Sprachen übersetzt und weltweit millionenfach verkauft.

Ursula K. Le Guin im Jahr 1972

Ursula K. Le Guin im Jahr 1972

Foto: DPA/ The Oregonian

Geboren wurde Ursula Kroeber im Oktober 1929 im kalifornischen Berkeley. Sie studierte Literatur. In Paris lernte sie Charles Le Guin kennen, die beiden heirateten und kehrten gemeinsam in die USA zurück. Das Paar hat drei Kinder.

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Horrorroman-Autor Stephen King nannte Le Guin bei Twitter "eine der Größten" ihres Fachs und eine "literarische Ikone". Der britische Science-Fiction-Autor Neil Gaiman würdigte sie als "eine der tiefsinnigsten und klügsten" Schriftstellerinnen. Im Jahr 2014 überreichte er ihr einen Preis für ihr Lebenswerk, ein Video davon veröffentlichte er via Twitter:

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aar/dpa/AFP
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