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12. Dezember 2014, 11:13 Uhr

Werner Spies' "Vox Angelica"

Die Kunst, Ernst zu bleiben

Wie der europäische Surrealismus in den USA ankam: In "Vox Angelica" schildert Werner Spies Max Ernsts turbulente Jahre in New York - und seinen Rückzug in die Einsamkeit.

Von den großen Malern des 20. Jahrhunderts ist Max Ernst nicht der berühmteste. Vielleicht aber der, dessen Werk man für seine Poesie, Fantasie und seinen überraschenden Humor besonders lieben kann - und zudem ein Mann mit ausgesprochen turbulenter Lebens- und Liebensgeschichte.

Ihren Kulminationspunkt findet die in Max Ernsts Flucht in die USA während der Nazijahre, in seiner New Yorker Zeit, dem Rückzug in die Einsamkeit Arizonas - und im Großkunstwerk "Vox Angelica".

Wer, wenn nicht Werner Spies, könnte von diesen Jahren berichten? Die Beltracchi-Affäre mag ihn in die Schlagzeilen gebracht haben - als Experte für Max Ernst und den Surrealismus bleibt der Kunsthistoriker ungeschlagen. sha

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