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AUSWAHL Maurice Ravel: »Klavierkonzerte G-Dur; D-Dur für die linke Hand«.

aus DER SPIEGEL 4/1966

In beiden Spätwerken, die er 1930 gleichzeitig niederschrieb, brilliert der französische Klangmaler als trefflicher Ingenieur des Magischen - in recht gegensätzlicher Weise: Mit Mozart-Reminiszenzen und Jazz-Effekten verspielt er sich im G-Dur-Werk zu eleganter Oberflächen-Heiterkeit, mit hämmernden Ostinati erzielt er im D-Dur-Konzert höchste Dramatik. Monique Haas, von Paul Parays Pariser Nationalorchester assistiert, meistert beides mit romantisch-raveleskem Raffinement. (Deutsche Grammophon 138 988 SLPM; 25 Mark.)

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