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Max Frisch als Architekt

aus DER SPIEGEL 42/1992

Einen »ehrlichen Beruf« bescheinigte Bertolt Brecht dem Architekten, der ihn 1948 über die Baustelle des Zürcher Letzigraben-Bades führte - und einige Jahre später als Schriftsteller zu Weltruhm kam: Max Frisch (1911 bis 1991), Sohn eines Architekten, arbeitete von 1943 bis 1955 in Zürich in einem eigenen Architekturbüro: das »Greifbare, Handwerkliche« reizte ihn am Architektenberuf. Auch in späteren Jahren entwarf er immer wieder Wohnhäuser für Freunde und Verwandte. Eine Ausstellung im württembergischen Biberach (Fachhochschule Biberach, werktags 8 bis 17 Uhr) erinnert nun, mit Bauplänen, Fotos, Architekturmodellen und Texten, erstmals umfassend an den Architekten und Städtebaukritiker Frisch (bis 6. November). Unter anderem ist der unrealisierte Entwurf eines Wohnhauses zu besichtigen, den Max Frisch 1981 für seinen Frankfurter Verleger und Freund Siegfried Unseld anfertigte.

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