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Hans Mayer über Freud / Arnold Zweig: "Briefwechsel" MEISTER ARNOLD, VATER FREUD

Professor Hans Mayer, 61, lehrt Germanistik an der TU Hannover. Von 1948 bis 1963 war er Ordinarius an der Universität Leipzig. -- Der Schriftsteller Arnold Zweig, 80, lebt seit 1948 in Ost-Berlin.
aus DER SPIEGEL 39/1968

Ein angesehener Schriftsteller, Arnold Zweig, fast vierzigjährig« der gerade das Manuskript seines Romans »Der Streit um den Sergeanten Grischa« beendet hat und damit im Begriff steht, ein weltberühmter Autor zu werden, schreibt am 18. März 1927, von Berlin-Eichkamp aus, an Sigmund Freud in Wien.

Es ist ein Brief »vielfältiger Dankbarkeit«. Der Mensch und Mann und Autor erweist dem Begründer der Tiefenpsychologie eine Reverenz. Er verdanke dieser »neuen Seelenheilkunst persönlich die Wiederherstellung« seiner »gesamten Person«. Soeben nun habe er das erlittene und verstandene seelische Geschehen in Erkenntnis verwandelt. Ein Buch sei entstanden mit dem Titel »Caliban oder Politik und Leidenschaft": als Versuch über »die menschlichen Gruppenaffekte« dargestellt am Antisemitismus«. Ob Freud die Widmung dieses Buches annehmen wolle?

Freud steht damals im 71. Lebensjahr, ist also 31 Jahre älter als Zweig. So debütiert ein Briefwechsel, der nahezu ohne Unterbrechung, trotz schwerer körperlicher Gebrechen der beiden Partner, bis zu Freuds Tode 1939 im Londoner Exil andauern sollte.

Freud hatte damals den Brief seines Verehrers sogleich und mit großer Herzlichkeit beantwortet. Die Dedikation nahm er an und bezeichnete »das Anerbieten des Dichters der »Novellen um Claudia"« als Ehre, die er zu schätzen wisse.

Der Roman »Novellen um Claudia« (1912) hatte den 25jährigen Arnold Zweig sogleich bekannt gemacht. Auch Freud schätzt, als ein literarisch versierter Vielleser, dem man noch etwas altmodische Verehrung vor Schriftstellern und Künstlern anmerkt« besonders dies Jugendwerk seines Verehrers: eine Arbeit, zu welcher Zweig schon damals viel Distanz bekundete. Immerhin hatte Zweig den Weltkrieg im Schützengraben vor Verdun und an der Ostfront mitgemacht. Was er nun als Vierzigjähriger schrieb, entfernte sich zusehends vom subtilen Psychologisieren des allzu berühmten Vorkriegsromans. Der Romancier war jetzt darauf aus, die gesellschaftlichen Triebkräfte episch sichtbar zu machen, die zugelassen hatten, was er von nun an in einem Romanzyklus mit dem Titel »Der große Krieg der weißen Männer« nachzuerzählen und zu deuten unternahm.

Die Korrespondenz dieser zwölf Jahre behandelt daher vor allem die literarischen Projekte und Kreationen Arnold Zweigs. Hier ist der Briefwechsel für den Literarhistoriker wichtig, denn zwei der wichtigsten Romane des heute in Ost-Berlin lebenden und hierzulande keineswegs nach Gebühr geschätzten Verfassers gehören diesem Zeitraum an: der in Palästina zwischen Juden und Juden, Juden und Arabern spielende Roman »De Vriendt kehrt heim« (1932) und Zweigs vielleicht bedeutendstes Buch »Erziehung von Verdun« (1935).

Sigmund Freud erlebt man bei der Arbeit an den späten, luziden, immer wieder den kaum auszuhaltenden Körperschmerzen abgetrotzten Aufsätzen zur psychoanalytischen Theorie und Praxis. Geistiges Hauptgeschäft aber für Freud ist in dieser Zeit die Arbeit an seinen Studien zur Religionspsychologie, insbesondere zur Entstehung des Monotheismus.

Da Arnold Zweig, nach der Flucht aus Deutschland 1933, im damaligen Palästina und am »Mount Carmel« lebt, drängt es Freud unwillkürlich, beim Briefwechsel mit einem Verehrer, dem die Rolle eines geistigen Sohnes zugebilligt wird, immer wieder auf den »Mann Moses« zurückzukommen, der nach Freuds Hypothese ein Ägypter gewesen sei, gar kein Jude, und den er für den eigentlichen Begründer einer monotheistischen Religion hält. Schon 1913 hatte Freud eine Studie über den »Moses des Michelangelo« geschrieben und (nicht ohne Zögern) im Jahr darauf in seiner Zeitschrift »Imago« publiziert: anonym übrigens, um nicht auch noch den -- unnötigen -- Zorn der Kunstwissenschaftler zu provozieren.

Zwanzig Jahre später kreisen die letzten wissenschaftlichen Meditationen eines schwerkranken, verbitterten, schließlich exilierten Mannes um diese Figur des Religionsstifters. Man spürte schon an Freuds frühem Aufsatz über Michelangelos berühmte Skulptur, daß mehr im Spiele war als ästhetische Interpretation. Freud sah damals im beruhigten Zorn der gewaltigen Figur das »leibliche Ausdrucksmittel für die höchste psychische Leistung, die einem Menschen möglich ist, für das Niederringen der eigenen Leidenschaft zugunsten und im Auftrage einer Bestimmung, der man sich geweiht hat«. Das klingt nach Selbstinterpretation, und Selbstaussage ist wohl auch vieles, was der späte Freud am Schicksal des unjüdischen Religionsstifters der Juden zu demonstrieren sucht.

Der Briefwechsel zwischen Freud und Zweig ist also auf weite Stellen hin ein erregendes Werkstatt-Gespräch zwischen einem Schriftsteller, den die Sozialpsychologie fasziniert, und einem Forscher, der -- wie diese Briefe abermals bestätigen -- große deutsche Prosa schreibt.

Aber da ist mehr. Freud wirkt vereinsamt, bei allem Weltruhm. Als Zweig im Herbst 1933 im Begriff steht, nach Paris zu emigrieren, und Freud um nützliche Adressen bittet, erhält er die nüchterne und harte Antwort: »Ich habe keine Freunde in Paris, nur Schüler.« Die zärtliche Dankbarkeit und Schülerschaft Zweigs läßt er sich gern gefallen, duldet sogar, daß Zweig ihn, nach der versuchsweisen Anrede »Lieber Herr und Vater Freud«, schließlich als »Lieber Vater Freud« tituliert. Es vollzieht sich also eine »Vateridentifizierung«, wie sie Freud in seinem Aufsatz über »Dostojewski und die Vatertötung« erläutert hat.

Der geistige Adoptiv-Vater wehrt nicht ab, stellt aber, mit einem großartigen und herzenshöflichen Trick, die Gleichheit zum Briefpartner wieder her. Ein Brief vom 8. Mai 1932 eröffnet mit der Anrede: »Lieber Meister Arnold«. Ein nächster Brief wiederholt die Formel und setzt hinzu: »Ich glaube, der Name soll Ihnen bleiben.« Meister Arnold und Vater Freud: die Anerkennung des Alten durch den Jüngeren als affektive Bindung; die Anerkennung des »Meisters« In einem hochgeachteten, aber -- vom Naturwissenschaftler Freud her gesehen -- doch fremden Bereich durch den Arzt und Forscher. Zwei Anreden, die gleichzeitig Annäherung und Distanzierung bedeuten.

Der »Meister Arnold« wird durchaus nicht geschont. Freud läßt ihm nichts durchgehen: keine wissenschaftliche Schlamperei mit falschen Autorennamen, keine Amateur-Psychologie. Auch will er nicht verstehen, wenn Zweig, der sich immer wieder einem Analytiker anvertraut, am liebsten vom Meister selbst behandelt werden möchte. Da sich selbst Freud andererseits keine einzige »Fehlleistung« durchgehen läßt, ergeben sich oft komische Episoden.

Zu Anfang des Briefwechsels tituliert er Arnold Zweig einmal als »Lieber Herr Doktor«. Der wehrt sich ziemlich heftig gegen die illegale Promotion: »Denn ich habe mich nie für fähig gehalten, einen akademischen Grad zu erwerben, sehr zu Unrecht, wie Ich jetzt »weiß, und muß nun den Rest meines Lebens nackt und bloß als schlichter Mann meines Namens hinbringen ..«

Freud repliziert sogleich; er habe es Insgeheim gewußt und die Fehlleistung nachträglich zu deuten versucht: »Sie zeigte als Störung den anderen (Stefan) Zweig auf, von dem ich weiß,. daß er gegenwärtig in Hamburg mich zu einem Essay verarbeitet, der mich In Gesellschaft von Mesmer und Mary Eddy Baker vor die Öffentlichkeit bringen soll. Er hat mir im letzten Halbjahr einen starken Grund zur Unzufriedenheit gegeben, meine ursprüngliche starke Rachsucht ist jetzt ganz Ins Unbewußte verbannt, und da Ist es ganz gut möglich, daß ich einen Vergleich anstellen und eine Ersetzung durchführen wollte.«

Ober den Dr. Stefan Zweig hatte Freud früher anders geurteilt. Im Dostojewski-Aufsatz, der eine Interpretation von Stefan Zweigs Erzählung »Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau« enthält, wird vom Autor als dem »mir befreundeten Dichter« gesprochen. Was nun wieder Arnold Zweig ärgert, der diesen Aufsatz Freuds liest und brieflich dem Verfasser einige Vorwürfe macht ob dieses Lobes.

Überhaupt erweist sich Freud In seinem Verhältnis zu Menschen als stark an die jeweilige Konstellation gebunden. Ein Brief von 1935 erwähnt in einem Nebensatz und verachtungsvoll »Hochstapler wie 0. Rank«. Freud hatte schon anders über seinen abtrünnigen Anhänger geschrieben. Abermals weiß er selbst, wie hart und ungerecht er ist. Als Arnold Zweig nun seinerseits eine Freud-Biographie schreiben möchte, redet ihm deren virtueller Held das voller Entsetzen aus. Als Zweig nach den Renegaten der Psychoanalyse fragt, antwortet Freud: »Zufriedener bin ich damit, daß Sie nicht mehr meine Biographie schreiben wollen. Sie sollen aber auch mich nicht anregen, daß ich selbst ein neues Stück meiner Lebensgeschichte schreibe. Eine Revision der Abfallsbewegungen geriete leicht allzu indiskret und ordinär.«

Ein großer Hasser bleibt Freud auch noch mit achtzig Jahren: »Daß unser Hauptfeind P. Schmidt eben das österreichische Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft erhalten hat für seine frommen Lügen in der Ethnologie, rechne ich mir zum Verdienst dar. Er sollte offenbar dafür getröstet werden, daß die Vorsehung mich 80 Jahre alt werden ließ.«

Dies aber schreibt ein Mann, der immer weiter arbeitet trotz der Krebswucherungen in Hals und Mund und der natürlich weiß, was vor sich geht. So muß man einen Satz verstehen, der sechs Jahre vor dem Tode geschrieben wurde: »Ich meine, diesmal habe ich mir ein Anrecht auf einen plötzlichen Herztod erworben, keine üble Chance.« Aber die Vorsehung gewährt sie nicht« die Chance. Freuds letzter Brief an Zweig vom 5. März 1939 gibt die Diagnose: »Es ist kein Zweifel mehr, daß es sich um einen neuen Vorstoß meines lieben alten Carcinoms handelt, mit dem ich seit jetzt 16 Jahren die Existenz teile. Wer damals der Stärkere sein würde, konnte man natürlich nicht vorher sagen.«

Die Selbstanalyse des 78jährigen bleibt schonungs- und illusionslos: »Es steckt noch soviel Genußfähigkeit in mir, also Unzufriedenheit mit der notgedrungenen Resignation. Es ist grimmiger Winter in Wien, ich bin seit Monaten nicht ausgegangen. Ich finde mich auch schwer in die Rolle des für die Menschheit leidenden Heros, die Ihre Freundschaft mir offeriert. Meine Stimmung .ist schlecht, mir gefällt sehr wenig, meine Selbstkritik hat sich sehr verschärft. Senile Depression würde ich an einem anderen diagnostizieren.«

Auf Zweigs seelische Komplikationen geht Freud fast niemals ein: Ihn scheint der Schriftsteller zu interessieren, nicht der seelisch leidende Mensch. Außerdem verargt er es dem Autor des Grischa-Romans, daß dieser jemals an eine Symbiose glaubte zwischen Deutschen und Juden. Dagegen erwärmt sich das Klima der Briefe sogleich, wenn er auf Berichte Zweigs über sein chronisches, stets mit Erblindung drohendes Augenleiden zu antworten hat. Als Zweig in Palästina einen schweren Autounfall erleidet, ist Freuds Schreiben sogar erfüllt von mürrischer Zärtlichkeit.

Sich selbst bezeichnet der große »Verstörer« der neueren Menschheit als »Liberalen vom alten Schlage«. Die von Zweig erbetene Unterschrift unter ein Memorandum vom November 1930 verweigert er, weil Im Text vom »kapitalistischen Wirtschaftswirrwarr« die Rede ist. Freud erläutert: »Denn das käme einer Parteinahme für das kommunistische Ideal gleich, und von dieser bin ich weit entfernt. Bei aller Unzufriedenheit mit den gegenwärtigen Wirtschaftsordnungen fehlt mir doch jede Hoffnung, daß der von den Sowjets eingeschlagene Weg zur Besserung führen wird. Ja, was ich von solcher »Hoffnung nähren könnte, ist in diesem Jahrzehnt der Sowjetherrschaft untergegangen.«

Gar so weit ist Arnold Zweig einige Jahre später, nach den Moskauer Prozessen, von dieser Position auch nicht entfernt. Politisches Unbehagen hier und dort. Bei Freud In Wien die Konstatierung: »Spannungsvoll und lustlos laufen die Zeiten zwischen Kommunismus und Faschismus in unserem armseligen Österreich weiter« (14. 3. 1935). Bei Zweig sechs Monate später im »Lande der Väter« die Bilanz: »Inzwischen durchlaufe ich mannigfache Krisen. Zum ersten stelle ich ohne Affekt fest, daß ich hierher nicht gehöre. Das ist nach zwanzig Jahren Zionismus natürlich schwer zu glauben. Nicht etwa persönlich enttäuscht bin ich, denn es geht uns hier recht gut. Aber alles war Irrig, was uns hierher brachte.«

Nicht verwunderlich also, wenn Zweig in solcher Verwirrung besonders auf Freuds Buch über »Das Unbehagen In der Kultur« (1930) schwören möchte. Allein sonderbarerweise manifestiert sich bei Freud selbst immer stärker ein Unbehagen über die eigene frühere Diagnose eines Unbehagens in der modernen Kultur. Der letzte Brief Freuds, der die Konstatierung des Sterbensprozesses enthält, antwortet daher fast höhnisch: »Was Sie für »trostreiche Aufklärungen« in meinem »Unbehagen« entdeckt haben wollen, kann ich nicht leicht erraten. Dieses Buch ist mir heute sehr fremd geworden.«

Die literarische Meisterschaft der Briefe Freuds ist überwältigend. In keinem Augenblick hat man den Eindruck, Freud nehme sich beim Schreiben an den befreundeten Autor »zusammen. Er beherrscht seine Formulierungen in diesen Briefen ebenso mühelos wie in seinen Schriften. Zweig hat recht, wenn er meint: »Sie werden wohl wissen, daß Sie es sind, der der Wiener Literatur das Lebenslicht ausgeblasen hat.« Es ist zunächst eine Anspielung darauf, daß seit Freud die literarische Seelenzergliederung eines Schnitzler oder auch Hofmannsthal (oder auch des frühen Arnold Zweig) fragwürdig wurde. Dann aber ist Freud, wie sein Wunschsohn später bemerkt, selbst ein wichtiges Moment dieser österreichischen Literatur deutscher Sprache.

Man höre einen Briefbeginn Freuds vom 15. Juli 1934: »Also ein neues Stück haben Sie in der Eile fertig gemacht, eine Episode aus dem Leben dieses großartigen Lumpen Napoleon, der an seine Pubertätsphantasien fixiert, von unerhörtem Glück begünstigt, durch keinerlei Bindungen außer an seine Familie gehemmt, wie ein Nachtwandler durch die Welt geflattert ist, um endlich im Größenwahn zu zerschellen. Es war kaum je ein Genie. dem alle Spur des Vornehmen so fremd war, ein so klassischer Anti-Gentleman, aber er hatte großartiges Format.« Welch ein Schriftsteller!

Aber auch Zweig vermag in Reflexion wie Sprachkraft -- diesem Briefpartner standzuhalten. Man freut sich beim Lesen außerdem der Wiederbegegnung mit dem »eigentlichen« Arnold Zweig, nachdem die letzten beiden Jahrzehnte -- seit der Freund und Verehrer Freuds sich in Ost-Berlin niederließ, wo man offiziell die Psychoanalyse bloß als ideologischen Überbau spätbürgerlichen Verfalls registriert -- allzuoft einen Autor dieses Namens präsentierten, der entschlossen schien, als Apologet seiner neuen Umwelt aufzutreten. Wer Zweigs freiwillig-unfreiwillige Wanderungen zwischen 1933 und 1939 an diesem Briefwechsel miterlebt, vermag zu ahnen, wie und warum er sich so und nicht anders entschied.

Ein aufregender Briefwechsel. den Ernst Freud, der jüngste Sohn, hier vorlegt. Ein bewegender überdies. Immer wieder formuliert man beim Lesen den Eindruck mit Hilfe von Vokabeln, die eigentlich nur noch ironisch zu verwenden sind. Aber sie meinen etwas -- das beweist diese Korrespondenz zwischen leidenden. illusionslosen und denkenden Männern. Wie anders als mit dem Wort »sittliche Größe« wäre zu benennen, was sich in diesem Briefwechsel als Leid und Leidensdeutung offenbart. Wenn es so etwas gibt wie »Männlichkeit«, dann hier, im Leben, nicht in Hemingways Romanen. Sigmund Freud und Arnold Zweig: der Forscher und der Schriftsteller, der Lehrer und der Schüler, der Arzt und der Patient. Zwei Leute aus der Heerschar des Mannes Moses.

Zweimal rebelliert Arnold Zweig in diesen Briefen gegen den von Freud illegal verliehenen Doktortitel. Gutmütig meint er schließlich: »Sie haben mich auf dem Kuvert wieder promoviert, von Ihnen nehm ich den Doktor gern an!« Der Rezensent mußte lachen. als er das las. Er selbst nämlich durfte. im November 1952. Arnold Zweig am 65. Geburtstag zum philosophischen Ehrendoktor der Leipziger Universität promovieren. Zweig freute sich der Ehrung und antwortete in seiner Dankesrede: »Ich finde, dieser Titel paßt zu mir.«

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