Dinge, die dir am Montag nach dem "Melt" passieren

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Dieser Beitrag wurde am 18.07.2016 auf bento.de veröffentlicht.

Du hörst deinen Wecker nicht. Gestern bist du noch vom Bass der Musikanlage aus dem Nachbarzelt aufgewacht.
Du machst dir morgens versehentlich ein Bier auf – statt Kaffee zu kochen.
Auf dem Weg zur Arbeit denkst du dir: Die Baustellen sehen so langweilig aus. Es braucht mehr bunte Kräne.
Aus Routine hältst du auf dem Klo die Luft an.
In der Slideshow: Melt-Besucher zeigen dir ihre Zelte
Fotostrecke

Melt: So sieht es in den Zelten der Besucher aus

Du fühlst dich irgendwie fehl am Platz. Deine Kollegen sind alle so ruhig. Du hast die ganze Zeit noch "Leider Geil" im Ohr.
Du fragst dich die ganze Zeit, was du eigentlich zwischen 4 und 7 Uhr am Samstag gemacht hast.
Du guckst auf das Menü in der Mensa und denkst dir: "Ich hätte so gerne Handbrot."
Dein Sitznachbar macht dich darauf aufmerksam, dass du noch Konfetti in deinem Haar hast.
Ach, war das schön bei Tame Impala.
Deine Mittagspause würdest du am liebsten am Gremmin Beach verbringen.
Und mit deinem Gummiboot im See dümpeln.
Du denkst: Die Menschen um dich rum könnten mehr aus sich machen. Ein bisschen Glitzer im Gesicht wäre schön.
Du kannst deinen zweiten Federohrring einfach nicht mehr finden.
Du spürst den Bass von Jamie xx immer noch in deinem Körper.
Du hast zehn Anrufe in Abwesenheit auf deinem Telefon. Die Nummer ist bei dir unter "Flirt Melt" gespeichert.
Dein Sprachzentrum könnte noch zwei, drei Stunden mehr Schlaf gebrauchen.
Du ärgerst dich, dass du nicht doch mal diese Zip Line ausprobiert hast.
Dein Bett kommt dir so groß vor. Du tastest nach deinen besten Kumpels neben dir.
Und was fehlt dir? Schreib uns in den Kommentaren!

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