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Mia Oberländer Wie eine Riesin

aus DER SPIEGEL 1/2022
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Grischa Kaufmann / Edition Moderne

Wird ein Trauma innerhalb der Familie vererbt, nennt die Wissenschaft das »Transgene­rationale Weitergabe«. In ihrem Comic »Anna« erzählt die Illustratorin Mia Oberländer, 26, auf brutale und komische Art die Geschichte von Anna 1, 2 und 3. Sie sind Großmutter, Mutter und Kind und leiden alle unter ihrer enormen Körpergröße, die mit jeder Generation noch ausgeprägter wurde. »Die Inspi­ration habe ich von meiner eigenen Familie«, sagt Oberländer. »Dabei ging es bei uns um die Körpergröße in Kombination mit Dünnsein.

Aus: DER SPIEGEL 1/2022

Noch einmal loslegen

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Mit 176 Zentimetern bin ich gar nicht so groß, trotzdem habe ich mich lange Zeit wie eine Riesin gefühlt.« Durch die Arbeit an »Anna« habe sie viel über sich und die Verhaltensweisen ihrer eigenen Familie verstanden, sagt Oberländer: Anna 3, die Oberländer so überspitzt gezeichnet hat, dass sie sogar Berggipfel überragt, gelingt es schließlich, sich aus der komplizierten Familiendynamik zu befreien, sie »blickt am Ende des Buches von oben auf die Dinge«.

Für ihren neuen Comic hat Oberländer wieder Anregung in ihrer Familie gefunden. Er soll von Streit handeln.

scw
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