Abgehört - neue Musik Als würde Opa einem "Moby Dick" vorlesen

Neil Young klampft und knattert auf seinem neuen Album gegen die Umweltzerstörung, Michael Kiwanukas Retro-Sound ist weniger subversiv. Außerdem: Kriminal-Trap und eine königliche Pop-Prinzessin.

Von und


Neil Young & Crazy Horse - "Colorado"
(Reprise/Warner, seit 25. Oktober)

Für Hardcore-Fans hat der verkrachte Kino-Auteur Neil Young einen Film über die Aufnahme-Sessions zu "Colorado" gedreht. "Mountaintop" heißt er, 90 Minuten lang, über elf lange, kalte und manchmal frustrierende Tage in einem Studio in den Bergen, zusammen mit ein paar Tontechnikern, die beständig von Young verflucht werden, Sound-Equipment, das er in die Hölle verdammt - und den stoischen, leicht tüdeligen Musikern von Crazy Horse. Es ist Youngs Version von "The Hateful Eight", könnte man allein anhand des Trailers denken. Der 73-jährige Gitarrist und Songwriter aus Kanada wird seinem Ruf, ein grumpy old geezer zu sein, mal wieder aufs Unterhaltsamste gerecht.

Im Video: Der Trailer zum Film "Mountaintop"

Dafür klingt vieles auf "Colorado", dem ersten Album mit seiner treuen Backing-Band seit dem Feedback-Monument "Psychedelic Pill", dann überraschend sanft - zum Beispiel "Thinking of Me", ein launiger Mundharmonikaschlager zum Mitwippen, oder die an "After the Goldrush" erinnernde Klavierballade "Green Is Blue". Auch der "Down by the River"-Nachhall "Milky Way" oder der Falsetthauch im Schlussstück "I Do" offenbaren Youngs dann doch sehr zarte Seele.

Man merkt schon an diesen Verweisen: Auch wenn Neil Young sich im hohen Alter extrem produktiv zeigt und so gut wie jedes Jahr ein Album herausbringt (Archiv-Nuggets inklusive) - die ewige Referenz für sein bestes Schaffen bleibt das "goldene" Jahrzehnt zwischen seinem gerade 50 gewordenen Debüt mit Crazy Horse, "Everybody Knows This Is Nowhere" und "Rust Never Sleeps" von 1979.

Ein neues Neil-Young-Album ist also immer auch ein Nostalgiefest, solange Young keine Experimente wagt wie, legendär, auf "Trans" oder vor knapp zehn Jahren auf "Le Noise", seiner musikalisch originellsten Veröffentlichung in diesem Jahrhundert. Langweilig ist das nicht, im Gegenteil: Wenn Young sich zusammen mit Drummer Ralph Molina, Bassist Billy Talbot und Gitarrist Nils Lofgren gemächlich durch den 13-minütigen Folk-Drone "She Showed Me Love" rumpelt, ist das so wärmend und kuschelig, als würde einem Opa im Schaukelstuhl "Moby Dick" vorlesen.

"You might say I'm an old white guy, you might say that", nimmt Young dann aber trotzig jede Kritik an der eigenen Überkommenheit vorweg: "She Showed Me Love" ist dann keine Ode an seine unlängst verstorbene Ex-Gattin Pegi oder seine neue Liebe Daryl Hannah (das sind andere Songs auf dem Album, zum Beispiel das fröhliche "Eternity"), sondern eine Ode an Mutter Natur: "If I tell you what I see/ You might not believe me", geht es weiter im Text, "I saw old white guys trying to kill mother nature".

Die ökologisch-politische Rage, in die sich Young schon seit einiger Zeit hineingesteigert hat, entlädt sich auch im metallischen "Help Me Lose My Mind" und mündet im ebenfalls lärmenden "Shut It Down", in dem er schrill wie ein junger Punksänger postuliert, man müsse das ganze System abschaffen, um gegen den Klimawandel vorzugehen. Das ist unerwartete Schützenhilfe für "Extinction Rebellion" aus dem Lager der vermeintlichen Rock-Rentner.

Andreas Borcholtes Playlist KW 44
SPIEGEL ONLINE

Playlist auf Spotify

 1 Michael Kiwanuka: Solid Ground

 2 Neil Young & Crazy Horse: Milky Way

 3 Coldplay: Arabesque

 4 Messer: Der Mieter

 5 Destroyer: Crimson Tide

 6 Sudan Archives: Glorious

 7 Eliza Shaddad: Girls

 8 King Princess: Ain't Together

 9 Griff: Paradise

10 Kanye West: God Is

An poetischer Eleganz lassen es die "Fridays for Future"-Pamphlete Youngs immer noch vermissen, man kennt diese Sperrigkeit spätestens seit den unseligen "Monsanto Years", aber auch vom letzten Young-Solo "Peace Trail". Zeilen wie "What about the animals? What about the birds and bees? Have to shut the whole system down/ What about the bookshelves?/ What about the history?" sind so eins-zu-eins, dass jedes Versmaß versagt. Im hymnischen "Rainbow of Colors" wird Young dann zum Woody Guthrie der Diversity-Bewegung: "No one's gonna whitewash/ Those colors away". Klingt linkisch, aber eben auch entwaffnend ehrlich, gar nicht altmodisch, sondern am Puls der Zeit.

Was wäre so schlimm daran, wenn Youngs alte, womöglich saturierte Fans, die mit dem Pick-up-Truck oder dem SUV zum Konzert kommen, mal über ihre Ökobilanz nachdenken und ihre Whiteness kritisch betrachten, während sie zum Dröhnen der Gitarren kiffen und schwofen? Da wird die Nostalgie glatt zum subversiven Element eines aufrichtig verärgerten Schrats, der sich weigert, im Alter nur noch um sich selbst zu kreisen. (7.9) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
29.10.2019, 13:23 Uhr
Ohne Gewähr

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Neil Young & Crazy Horse
Colorado

Label:
Reprise Records (Warner)
Preis:
EUR 10,72

King Princess - "Cheap Queen"
(Zelig/Columbia/Sony, seit 25. Oktober)

Mit einem "Fuck you" kann man nichts falsch machen in der Popmusik. Cee-Lo Green etwa kommt gar nicht mehr aus dem Sortieren seiner Kontoauszüge heraus, so erfolgreich war und ist jener "Fuck You"-Song, mit dem er einst die gezügelte Ungezogenheit ins Formatradio brachte. Acht Jahre danach erreichte King Princess die nächste Stufe der Beleidigung per Refrain, indem sie das "Fake fuck you" erfand. "So I'll wait for you", sang die New Yorker Songwriterin und Produzentin im Winter 2018 in ihrer ersten Single "1950" - aber eigentlich klangen die letzten beiden Worte wie ein "Fuck you". Es war auch diese Zweideutigkeit, die den Weg des Songs zur millionenfach gestreamten Break-up-Hymne ebnete.

Anderthalb Jahre danach erscheint nun "Cheap Queen", und King Princess ist bereits ein Star. Vor den Aufnahmen ihres Debüts ist die Frau aus Brooklyn, die eigentlich Mikaela Straus heißt, nach Los Angeles gezogen. Dort begann sie eine Beziehung mit der Schauspielerin Amandla Stenberg und stellte ihr erstes Album mithilfe von Father John Misty, Tobias Jesso Jr. und Sharon Jones' ehemaliger Band, den Dap-Kings, fertig. Was zunächst einmal bedeutet, dass die Zeiten der Bettkantensongs und filterlosen Gefühlsausbrüche für King Princess vorbei sind. "1950" baute einen Hit aus vier beiläufig berührten Klaviertasten. "Cheap Queen" hingegen lässt das ganze Studio mitatmen.

Im Gegensatz zu anderen L.A.-Expats wie Charli XCX und Lana Del Rey, die das Spiel mit retrofuturistischer Effekthascherei im laufenden Popjahr perfektioniert haben, ist King Princess keine Trickserin. Die Songs auf "Cheap Queen" sind in der Regel eins zu eins gemeint, das Schlagzeug klingt wie ein Schlagzeug, und die Stimme der Sängerin erhebt sich in selten gewordener Klarheit über die Instrumente. Kleinere musikalische Schnörkel und Zwischenrufe der Backing-Band verstärken den Eindruck des Handgemachten. Das Softrock-Gitarrensolo aus "Ain't Together" hätte auch zur Krönung einer Comeback-Single von Shania Twain getaugt.

Gut abgehangen klingt dieses Album also, und manchmal auch allzu gut. "Cheap Queen" ist jedoch ebenso zur musikalischen Wurstigkeit fähig wie zu den ganz großen Gesten der Popsongbefreiung, - darin ähnelt es doch wieder Charli XCX und Del Rey. Verflossene und unerwiderte Liebe sind bei King Princess niemals das Ende der Welt, sondern immer der Start in ein besseres Leben. Ein "Fuck you", das seine Wirkung auch dann entfaltet, wenn es der Sängerin gar nicht über die Lippen kommt.

Auf ihrer letztjährigen EP "Make My Bed" benutzte King Princess noch vornehmlich weibliche Pronomina, um zu unterstreichen, dass ihre Lieder von lesbischer Liebe handelten. "Cheap Queen" verzichtet weitgehend auf dieses Stilmittel. Die Songs sind weniger explizit adressiert, die Szenarien universell bekannt. Gerade aus dieser Vertrautheit schöpfen die besten Stücke des Albums aber ihre Kraft: Wer etwa geglaubt hatte, keine traurigen Lovesongs über schwarz bleibende Handy-Screens mehr zu brauchen, wird spätestens an der Coda von "Watching My Phone" zerbrechen wie ein handelsüblicher Smartphone-Bildschirm. (7.1) Daniel Gerhardt

Preisabfragezeitpunkt:
29.10.2019, 13:25 Uhr
Ohne Gewähr

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King Princess
Cheap Queen

Label:
Smi Col (Sony Music)
Preis:
EUR 9,81

Michael Kiwanuka - "Kiwanuka"
(Polydor/Universal, ab 1. November)

Dieses Album ist so schön und reichhaltig, man möchte es als ständigen Begleiter haben. Man möchte sich in seine plüschigen, wogenden Chöre und Streicher hüllen wie Isaac Hayes in seinen Pelzmantel - und mit tiefer Baritonstimme wohlig brummen. "Kiwanuka", das dritte Album des britischen Folk-Soul-Songwriters mit ugandischen Wurzeln, ist ebenso prädestiniert, zum Kaffeehaus- und Konsensalbum dieses Winters zu werden wie seine beiden Vorgänger. Wie schon bei "Love & Hate", das den späteren "Big Little Lies"-Soundtrack "Cold Little Heart" enthielt, produzierten mit Danger Mouse und Inflo zwei Meister des Retro-Pastiches. Und das ist, bei aller Schönheit, ein Problem.

Oder auch nicht. Denn vielleicht will es Kiwanuka, der im Titel des Albums als afrikanischer Prinz posiert und nach den Entbehrungen als "Black Man in a White World", die er 2016 in einem grandiosen Blues beschrieb, stolz zu seiner Herkunft steht, genau so haben. Die positive Lesart von "Kiwanuka" ist eine emanzipatorische: "Time heals the pain/ You ain't the problem", proklamiert er mit klarer Stimme im schnellen Eröffnungsstück über ermutigende "La, La, La"-Gesänge. "Hero", ein weiteres Uptempo-Stück in der Mitte des Albums, verarbeitet den Tod eines Freundes durch Polizeigewalt, aber am Ende findet er sich, trotz all dem Trouble, in der Ballade "Solid Ground" und im hymnischen "Light" Erlösung.

Abgehört im Radio
Mittwochs um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Als persönliche Erzählung sind Kiwanukas Songs so hinreißend wie schon auf "Home Again", doch manchmal wünscht man sich die musikalische Sparsamkeit zurück, die sein Debüt zu einem Überraschungserfolg machte. Denn die schmucken Sound-Tapeten von Morricone-Fan Danger Mouse lenken allzu oft vom Wesentlichen ab: Ständig diese Engelschöre! Immer diese versteckten Beatles-Zitate (unter anderem in "I've Been Dazed" und "Light")! Und ewig der Anspruch, so opulent zu klingen wie oben erwähnter Isaac Hayes auf seinen bahnbrechenden Alben "Hot Buttered Soul" und "Black Moses": Im zweiteiligen "Piano Joint (This Kind of Love)" lässt Kiwanuka sogar seine Stimme tiefer pitchen, um so sonor wie der Soul-Meister zu klingen. Warum nur?

Die Vergleiche mit Hayes, Bill Withers oder Stevie Wonder, denen sich der 32-jährige Kiwanuka vor allem wegen der reverenzlastigen Produktion seiner Musik ausgesetzt sieht, mögen vordergründig schmeichelhaft sein. Aber die Rückkopplung auf Errungenschaften alter Helden und eine vergangene Ära holt diesen begabten und berührenden black poet nicht in die Gegenwart von Kendrick Lamars "To Pimp a Butterfly", das er laut eigener Aussage als Inspiration empfand. Sie machen ihn altmodischer, als er eigentlich ist. Aber sie werden "Kiwanuka" in die Wohnzimmer und in die Charts bringen. Und das ist natürlich auch schön. (7.5) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
29.10.2019, 13:26 Uhr
Ohne Gewähr

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Michael Kiwanuka
KIWANUKA (limitierte signierte Version exklusiv bei Amazon)

Label:
Polydor
Preis:
EUR 17,99

Hunney Pimp - Chicago Baby
(Phat Penguin/Broken Silence, seit 25. Oktober)

Gerade mal wieder viel Gebläse im Hip-Hop: Der Atlanta-Rapper Young Thug hatte erst vor wenigen Tagen einen spektakulären Auftritt im US-Fernsehen, unterstützt von mehreren Abgesandten aus der Marching Band der Temple University in Philadelphia. In Deutschland gönnt sich ein Hartalkoholhersteller seit geraumer Zeit seine eigene Blaskapelle, die gemeinsame, gemeinhin traurige Einsätze mit Rappern wie Prinz Pi oder Kool Savas absolviert. Begründerin des Mini-Trends dürfte einmal mehr Beyoncé sein. Schon im Frühjahr 2018 erklangen ihre Headliner-Auftritte beim Coachella-Festival mit marschmusikalischer Unterstützung. Im Fokus der Shows stand eine Würdigung afroamerikanischer College-Traditionen.

Bei Hunney Pimp aus Wien kommen die Bläser am Ende. "1000 Blumen" heißt das letzte Stück auf ihrem dritten Album "Chicago Baby", die Künstlerin singt wie benebelt über Schießereien unter Ganoven und das Gefühl, von der eigenen Heimatstadt verschlungen zu werden. Diverse Blechbläser mosern dazu in Beerdigungsstimmung, ein Trip-Hop-Beat mischt auch noch mit. Gern würde man glauben, die unvergessene Grazer Musikerin Gustav sei mit einem vergifteten Volkslied zurückgekehrt. Aber man hat ja auch die Lieder davor gehört, ihre Trap-Beats und Kriminalnostalgie, die Femme-fatale-Verklärung in Hunney Pimps oberösterreichisch-englischem Dialekt-Rap.

"Chicago Baby" ist eine Gangsterballade, hier passt der Begriff wirklich einmal. In acht Songs und zugehörigen Videos stampft die bisher für Boom-Bap-Mixtapes und Selbstverbrauch bekannte Hunney Pimp eine gewalthaltige Liebesgeschichte aus dem Wiener Boden. Profiverbrecher wie Al Capone, John Dillinger sowie Bonnie und Clyde scheinen plötzlich auf diesem Boden herumzuspazieren. Hunney Pimp beschwört ihren Geist und bedient sich ihrer Gesten. Es ist ein ganz schönes Schwachsinnsprojekt, das sie sich ausgedacht hat, aber auch rührend in dem heiligen B-Movie-Ernst, mit dem sie es durchzieht.

Obwohl "Chicago Baby" mit Bankräuberkitsch und On-the-Run-Romantik kokettiert, handelt es doch von etwas ganz anderem. Hunney Pimp singt und rappt über neue Liebe, ganz banal eigentlich, aber so hart und allumfassend gefühlt, dass die Musik dazu nur noch klingen kann, als weinten alle Trap-Rap-Produzenten der Welt gleichzeitig in ihre Gucci-Kissen. Tatsächlich ist hier der Wiener Bastler Melonoid am Werk: ein Typ mit gerade mal 300 Soundcloud-Followern, der "Chicago Baby" noch etwas neonpinker leuchten lässt als eh schon. Denn wie würde Hunney Pimp sagen: "Des Liacht so bright / Die Nocht, sie schreit". (6.7) Daniel Gerhardt

Preisabfragezeitpunkt:
29.10.2019, 13:28 Uhr
Ohne Gewähr

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Hunney Pimp
Chicago Baby

Label:
Phat Penguin Records (Broken Silence)
Preis:
EUR 21,78

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
konstanski 29.10.2019
1. Opa liest gerne vor
Was ist falsch daran, wenn ich als Opa meinem Enkelkind Moby Dick vorzulesen? Anstatt mich über diskriminierende Überschriften zu ärgern gönne ich meinem Enkel und mir lieber Entspannung mit guter und spannender Literatur
Papazaca 29.10.2019
2. Echter Schock: Sehr gute Vorstellungen. Hat der Blitz eingeschlagen?
Bei dem alten Grantler Neil Young bin ich parteiisch. 1000 berührt ..... Stimmt, kommt mir vieles sehr bekannt vor. Der Mann ist unsterblich und überlebt uns alle. Kiwanuka hat schon etwas von Issac Hayes und sehr wenig mit der Musik von Uganda zu tun. Manchmal sehr simpler Beat. Und schöne Balladen. Schon wieder taucht der Isaac (Hayes) auf. Wahrscheinlich sein Bruder. Im Geiste! Gekauft! King Princess: Das ist sicher besser als die normal, austauschbare Popmusik. Das muß ich mir mal genauer anhören. Da taucht das Jahrtausendwort "Nachhaltigkeit" auf. Ich werde rausbekommen, ob oder nicht oder doch? Dann Hunney Pimp. Schon der Name ist Ausrufungszeichen. Singt die Frau etwa deutsch? Ich meine österreicherisch? Englisch hätte ich ja noch verstanden. Diese musikalische Gemengelage: Eher nicht. Aber muß ich mir nochmal anhören, ich will ja nichts verpassen. Fazit: Insgesamt sehr gut, auf sowas habe ich schon lange gewartet, Guter Mix aus uralt. mittelalt, neu und sehr neu. Und wer ist für das immer wieder überzeugende Poesiealbum verantwortlich? Richtig, der liebe Herr Borcholte. Vielen Dank!
Papazaca 29.10.2019
3. Wir alle lieben unseren Opi
Zitat von konstanskiWas ist falsch daran, wenn ich als Opa meinem Enkelkind Moby Dick vorzulesen? Anstatt mich über diskriminierende Überschriften zu ärgern gönne ich meinem Enkel und mir lieber Entspannung mit guter und spannender Literatur
Nichts ist daran falsch. Und wenn Opi den Hintersinn einer "Headline", sprich Überschrift nicht erkennt, ist er trotzdem unser lieber Opi. Aber der liebe Opi sollte nicht gleich überall Verrat wittern. Oder sogar diskriminierende Überschriften. Noch eine kleine Frage: Hört unser Opi auch Musik? Sogar Rockmusik? Denn hier spricht er nur von Literatur. Hat er sich etwa verlaufen, der liebe Opi und ist in einer falschen Rubrik gelandet? Stimmt, Opi sollte sich mal wieder richtig entspannen!
toninotorino 29.10.2019
4.
Mich erschüttert, dass Pegi Young gestorben ist.
VadidWyle 30.10.2019
5. Hunney Pimp
Ein Lana Del Ray-Klon. Hat die Welt schon.
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