Rap-Vater Afrika Bambaataa Ein HipHop-Haus für die Bronx

New York erinnert sich seines kulturellen Erbes: Der Musiker Afrika Bambaataa plant für 2017 die Eröffnung eines HipHop-Museums.
Pionier Afrika Bambaataa: "Mehr als nur Rap"

Pionier Afrika Bambaataa: "Mehr als nur Rap"

Foto: Henny Ray Abrams/ AP/dpa

Hamburg/New York - HipHop wurde einst in der Bronx erfunden. Jetzt planen seine Urväter genau dort ein der Kunstform gewidmetes Museum. Bei der Vorstellung der Pläne in New York sprach HipHop-Pionier Afrika Bambaataa von den historischen und kulturellen Wurzeln, derer sich ein derartiges Museum annehmen solle - mitsamt der Einflüsse von Breakdancern und DJs.

Bambaataa, 1957 in der Bronx geboren, zählt zur ersten Generation des HipHops. Der Musiker, der oft als "Vater des HipHop" bezeichnet wird, ist als Chef des Museums im Gespräch. Eine Name ist auch schon gefunden: Universal HipHop Museum. Derzeit arbeiten die Initiatoren an einem Finanzierungsmodell, fertig sein soll das Museum nicht vor 2017. Viele Menschen hätten eine falsche Vorstellung darüber, was HipHop sei, sagte Bambaataa laut "New York Times", "es ist mehr als nur Rap, es vereint eine ganze Kultur, eine Bewegung".

Das von Bambaataa und anderen Gründervätern des Genres vorangetriebene Universal HipHop Museum ist bereits das zweite Vorhaben, das sich mit dem kulturellen Erbe beschäftigt. Ein weiteres Projekt ist das National Museum of HipHop, das seine Pforten entweder in der Bronx oder in Harlem öffnen will.

tha/AP
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