Ausgezeichnet Drei Grammys für deutsche Klassik

Die deutschen Klassik-Musiker gehören zu den Weltbesten. Sie holten in Los Angeles drei der begehrten Grammys.


Sir Simon Rattle holte mit den Berliner Philharmonikern einen Grammy nach Deutschland
DPA

Sir Simon Rattle holte mit den Berliner Philharmonikern einen Grammy nach Deutschland

Los Angeles - Gewinner sind die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle, Helmut Rilling, der Leiter der Gächinger Kantorei und des Bach-Kollegiums Stuttgart, sowie der Sänger Dietrich Fischer-Dieskau.

Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Rattle erhielten in der Nacht zum Donnerstag bei der Verleihungs-Gala in Los Angeles einen Grammy in der Kategorie beste Orchester-Darbietung für die Schallplatteneinspielung der 10. Symphonie von Gustav Mahler. Rilling wurde in der Kategorie beste Chor-Darbietung für die Einspielung von Pendereckis "Credo" mit dem amerikanischen Oregon Bach Festival Chor und Orchester ausgezeichnet.

Die Hoffnung der Berliner Staatskapelle unter Daniel Barenboim, des Generalmusikdirektors Ingo Metzmacher und seiner Hamburger Philharmoniker, des Komponisten Heiner Goebbels sowie der Baritone Thomas Quasthoff und Matthias Goerne auf einen Grammy erfüllten sich dagegen nicht. In der Musik gilt jedoch schon die Nominierung für den Preis als große Ehre.

Fischer-Dieskau erhielt zusammen mit Kent Nagano und Kim Begley einen Grammy für die beste Opern-Aufnahme mit Busonis "Doktor Faust". Die amerikanische Recording Academy vergibt ihre Preise jährlich in 100 Grammy-Kategorien.



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