Regisseure über »Batgirl«-Filmstopp »Wir sind traurig und schockiert«

»Wir können es immer noch nicht glauben«: Ihr Film »Batgirl« wurde vom Studio Warner Bos. kassiert, die beiden Regisseure machen ihrer Enttäuschung nun auf Instagram Luft.

Die Regisseure von »Batgirl« haben sich schockiert über die Streichung des bereits abgedrehten Superheldinnen-Films durch den Unterhaltungsriesen Warner Bros. Discovery gezeigt. »Wir sind traurig und schockiert über die Nachrichten«, schrieben Adil El Arbi und Bilall Fallah am Mittwoch auf der Online-Plattform Instagram. »Wir können es immer noch nicht glauben.«

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»Als Regisseure ist es für uns von größter Bedeutung, dass unsere Arbeit dem Publikum gezeigt wird«, fügten die Filmemacher hinzu. Die Comic-Verfilmung sei zwar noch »lange nicht fertig« gewesen; sie hätten sich aber gewünscht, dass »Fans in aller Welt die Möglichkeit gehabt hätten, den endgültigen Film selbst zu sehen und aufzunehmen«.

Hauptdarstellerin Leslie Grace teilte auf Instagram Fotos und Videos von den Dreharbeiten und bedankte sich bei den Beteiligten: »Ich bin stolz auf die Liebe und harte Arbeit, die alle Mitwirkenden und die unermüdliche Crew sieben Monate lang in Schottland in diesen Film gesteckt haben.« Die Darstellerin wendete sich außerdem an ihre Fans. »Danke für die Liebe und den Glauben und dass ihr mir erlaubt habt, das Cape anzuziehen«, so Grace. »Wie Babs am besten sagte – ›meine eigene verdammte Heldin‹ zu werden!«

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»Variety« , »Hollywood Reporter«  und andere US-Medien berichteten übereinstimmend, das Studio Warner Bros. habe die wohl mehr als 70 Millionen Dollar teure Comic-Verfilmung verworfen. Die Filmbranche sei von diesem Schritt überrascht, schrieb »Variety«. Es komme fast nie vor, dass ein Studio einen schon abgedrehten Film einfach ad acta lege.

Womöglich wurde »Batgirl« Opfer strategischer Entscheidungen im Zuge der Fusion des Medien- und Unterhaltungsriesen WarnerMedia – zu dem das Hollywood-Studio Warner Bros. und HBO Max gehören – und des Medienunternehmens Discovery zu Warner Bros. Discovery in diesem Jahr.

Warner hatte eigentlich Filme direkt für HBO Max produzieren wollen, um die Streaming-Plattform für neue Kunden attraktiver zu machen. Diese Strategie war aber umstritten. Das Branchen-Magazin »Variety« berichtete unter Berufung auf Insider, »Batgirl« sei womöglich nicht groß und schillernd genug für einen Kino-Start gewesen – zugleich aber zu groß, um allein für eine Streaming-Plattform wirtschaftlichen Sinn zu ergeben.

ime/AFP/dpa
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