Abgehört - neue Musik Schlager-Rap und Rock-Reaktionäre

Immer diese Männer: Pop-Rapper Bausa holt Straßenrap in die Mittelschicht, The Raconteurs werben für altmodische Rocker-Gemüter. Außerdem: Nerd-Disco mit Hot Chip und Afro-Funk von Georgia Anne Muldrow.

Von , und Arno Raffeiner


Bausa - "Fieber"
(Downbeat Records/ Warner, seit 21. Juni)

So schnell geht's bei diesem Bausa: Gerade noch bläst er im Song "Guadalajara" zur Orgie mit Whiskey und billigem Sex, um nur drei Minuten später zu Kreuze zu kriechen. Dann sucht er, rehäugig und sanft im Ton, nach einer "Braut im weißen Kleid" und will den Drogen abschwören - aber er "Weiß noch nicht wie", beteuert er im gleichnamigen Stück. Womit die Themen auf seinem zweiten Album "Fieber" abgesteckt wären: Rausch und Reue. Wäre auch blöd, die Strategie zu ändern. Schließlich ist Bausa vor zwei Jahren mit der Erzählung, ein böser Bube mit besten Intentionen zu sein, so erfolgreich geworden wie kein deutscher Rapper vor ihm.

Bausa heißt eigentlich Julian Otto, kommt aus Bietigheim-Bissingen und veröffentlichte 2014, protegiert von Haftbefehls Bruder Capo, seine Debüt-EP "Seelenmanöver". Die brachte ihm zwar keinen Riesenerfolg, aber beste Kontakte: Von den Frankfurtern Celo und Abdi bis zum knüppelharten Bonez MC konnte sich halb Deutschrapland auf Bausa als Feature-Gast einigen. Sein Debütalbum "Dreifarbenhaus" von 2017 klang dann trotzdem völlig anders als die Musik seiner Förderer. In Songs wie "Was du Liebe nennst" gab Bausa Pop und Schmelz, Sehnsucht und Selbstzerfleischung Raum, man könnte auch sagen: Am Ende eines Jahrzehnts, in dem Hip-Hop dem Pop seinen Rang als Musik für die Massen abgelaufen hat, erfand Bausa den deutschen Rap-Schlager.

Auch auf "Fieber" spielt Hip-Hop eine untergeordnete Rolle, den Klang dominiert eine Art synthetisch klingender, von Bausas heiserer Stimme geprägter Autotune-Soulpop, den man vielleicht in der Zukunft als typischen Sound der 2010er-Jahre ausmachen wird. Unter diesen Zeitgeistsongs ist ausgerechnet die Vorabsingle "Mary" einer der ödesten: Zum obligatorischen Hi-Hat-Trillern singt Bausa eine sommerhittige Ode an besagte Mary, mit der, was für ein Kracher, sowohl ein Girl als auch Marihuana gemeint sein könnte. Im erwähnten "Guadalajara" raunt uns Bausa im hypnotischen Takt schön dumpf wummernder Bässe ein paar Großspurigkeiten ins Ohr. Als potentieller Hit für Abifahrten nach Lloret de Mar ist das sicherlich reizvoller als alles von David Guetta.

Was der taffe Barde Bausa allerdings nicht kennt, sind Sprachwitz und (Selbst-)Ironie. Die würde vielleicht auch niemand vermissen, endeten seine Hadesfahrten nicht so oft in der Klischeehölle: "Mein Verdeck ist offen" reimt sich bei Bausa auf "Ich bin besoffen", "Freitag bau' ich mir paar Drogen ein" auf "Lauf' durch die Stadt ohne Oberteil". Aber vielleicht muss dieser heilige Ernst bei der Nabelschau sein, um einen mehrheitsfähigen Ton zwischen dem Bossgebahren der Straßenrapper und der seichten Mittelschichtsmusik des späten Prinz Pi zu treffen.

Bei allem behaupteten Außenseitertum bleiben Bausas Songs easy konsumierbarer Konsenspop, der keinen ernsthaft irritiert. Weil er zwar krumme Dinger dreht, aber am Ende doch ein feiner Kerl zu sein behauptet, weil es bei ihm Sex ohne Gewalt gibt und Drogen ohne blutiges Geld. "Fieber" ist das harte Lotterleben in der dampfgereinigten Mehrheitsgesellschaftsversion, eine Art dunkle Verkehrung der Heile-Welt-Versprechen des Schlagers. Und wenn sich Bausa mal ein bisschen freimacht von seiner Jekyll-und-Hyde-Nummer, zum Beispiel im lockeren, Disco-beeinflussten Titeltrack "Fieber", dann klingt er auch richtig toll. (4.9) Julia Lorenz

Preisabfragezeitpunkt:
24.06.2019, 12:07 Uhr
Ohne Gewähr

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Fieber (Ltd.Deluxe Version)

Label:
Downbeat Records (Warner)
Preis:
EUR 17,93

The Raconteurs - "Help Us Stranger"
(Third Man Records/Pias, seit 21. Juni)

"I'm here right now, I'm not dead yet", skandieren The Raconteurs in "Somedays (I Don't Feel Like Trying)" in einem anschwellenden Trotzgesang zur Mitte ihres neuen Albums: Was für eine Hymne für künftige Rockfestivals! Man sieht sie förmlich vor sich, die Massen altgewordener Rockfans, vom Zeitgeist missachtet, wie sie Fäuste aus ihren Lederkuttenärmeln nach oben recken und auf ihr geliebtes bisschen Rebellion pochen, man wird ja wohl noch rocken dürfen, oder? Hier sind wir, wir leben noch!

Diesen Satz gilt natürlich auch als Überschrift für das Comeback der Raconteurs (letztes Album: 2009), auf das nun wirklich kaum jemand gewartet haben dürfte. Nachdem Jack White sich spätestens mit seinem letzten Solo-Album in den musikalischen Murks manövriert hatte, findet er mit seinem Raconteurs-Partner Brendan Benson und den beiden Ex-Greenhornes Patrick Keeler und Jack Lawrence drei willige Ventile für viel angestauten Frust. Es regiert das Primat der beleidigten Leberwurst auf diesem Album, das so schamlos wie lustvoll im Sound der Siebziger schwelgt: Led Zeppelin und Thin Lizzy sind die Ahnen dieses Riffrocks, den der hervorragende Songwriter Benson mit Beatles-Harmonien verfeinert (zum Beispiel in "Shine The Light On Me").

Andreas Borcholtes Playlist KW 26
SPIEGEL ONLINE

Playlist auf Spotify

 1. Georgia Anne Muldrow: Big Mama Africa Jam

 2. GoldLink: Maniac

 3. Juju: Sommer in Berlin

 4. Onejiro: Story Of My Life

 5. Cassius: Summer

 6. Hot Chip: Spell

 7. Naaz: Taped

 8. Lisa Morgenstern: Waltz Of A Loner

 9. Bill Callahan: What Comes After Certainty

10. The Raconteurs: Help Me Stranger

Enttäuscht sind die Musiker nicht nur von der davongelaufenen Frau ("Now That You're Gone"), sondern eben auch von der schwindenden Akzeptanz für Old Time Rock'n'Roll mit all seinen Schmerzensmänner-Posen und Blues-Machismen. Umso geradliniger (wenn der olle Klang-Verkomplizierer White es zulässt) wird gegniedelt, geshoutet und geschwitzt. "Help Me Stranger", der Quasi-Titelsong, wird gar zur Kleinanzeige in eigener Rockisten-Sache: "If you call me, I'll come runnin'/ And you can call me anytime/ And these sixteen strings we're strummin'/ They will back up every line, every line, every line", bieten sich die Raconteurs darin an - und fordern als Gegenleistung moralische Unterstützung. Hilf mir, Fremder, damit ich wieder auf die Füße komme, geht es weiter im Text. Awwww, diese armen, unverstandenen Gitarrenfreaks! Mit dem rotzigen "Don't Bother Me" haben sie dann auch gleich noch eine Anti-Hipster-Fanfare im Gepäck.

Reaktionär? Na klar ist das reaktionär. Gleich zweimal, in "Thoughts And Prayers" und in "Somedays", zitieren die Raconteurs eine der großen, weinerlichen Southern-Rock-Hymnen, "Simple Man" von Lynyrd Skynyrd. Im Text geht es um den ganz weichen Kern hinter der harten Schale: "And I've been riding this thing out/ Since I was eight years old/ And if you could just see inside of me/ You'd see a heart made of gold". Einfache Kerle machen halt grobe Sachen - die Universal-Entschuldigung aller Chauvinisten. Schuld sind eh immer die Anderen: Die Eltern, die Frauen, das Leben, die Zeiten, ach egal. Hauptsache wütend die Saiten verdreschen und sich im Feedback des eigenen Selbstmitleids wiegen. Herrje.

Das Unverschämteste an dieser Platte ist aber: Sie macht trotzdem ziemlich viel Spaß. (6.5) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
24.06.2019, 12:09 Uhr
Ohne Gewähr

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Help Us Stranger

Label:
Pias/Third Man Records (Rough Trade)
Preis:
EUR 11,93

Hot Chip - "A Bath Full Of Ecstasy"
(Domino/Goodtogo, seit 21. Juni)

Eigentlich müssten Hot Chip ein Fall für den Nachlassverwalter sein. Im üblichen Zeitregime des Pop hat die Londoner Band den Zeitpunkt, sich effektvoll aufzulösen und noch ein bisschen Rosenkrieg für den Boulevard zu spielen, längst verpasst. "A Bath Full Of Ecstasy" ist ihr siebtes Album seit dem Debüt im Jahr 2004. Ganze Subgenres sind seither entstanden, vergangen und vergessen worden. Hot Chip traten in den Nullerjahren auf wie die pure Zeitgenossenschaft, waren also auch von Anfang an gefährdet, in Nullkommanichts wieder zu verschwinden. Als Synth-Pop-Band hatten sie sowieso nie ein Anrecht darauf, nach der Logik von Rockdinosauriern zu funktionieren.

Aber Hot Chip sind auch angetreten, um zu zeigen, dass vieles eben doch anders geht. Sie können und müssen weitermachen, weil ihr Entwurf nach wie vor singulär ist: das Prinzip Boygroup aus dem Geist des Nerdismus neu erfinden. Für ein erwachsenes Publikum. Mit Krankenkassenbrillen, Nicht-Frisuren, Pullis mit durchgeknallten Aufdrucken in Schockfarben. Mit einer modularen Soundpolitik in flexibler Besetzung: ein Elektrokollektiv fünf gleichberechtigter Mitglieder, allesamt Traumtänzer mit einem Händchen für Ohrwurmmelodien, die Alexis Taylor als androgynes Trällern und Joe Goddard mit Brummbärchen-Tenor vorträgt.

Eine Band mit diesem Modell als eine der prägenden nach der Jahrtausendwende zu bezeichnen, ist trotzdem verkehrt. Hot Chip waren nie Megaseller, sie spielen nicht die ganz großen Hallen, ihr Ansatz hat nur begrenzt Nachahmer gefunden. Aber deswegen ist ihre Formel tatsächlich noch nicht ausgereizt und weiterhin produktiv.

Abgehört im Radio
Mittwochs um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Auch auf "A Bath Full Of Ecstasy" werden wieder verschiedene Dance-Pop-Dialekte durchdekliniert, ohne dass es je nach Frontalunterricht klingt. Doch ausgerechnet dann, wenn Hot Chip in ein Planschbecken voll Euphorie plumpsen wie Obelix in den Zaubertranktopf, klingt das vergleichsweise zurückhaltend. Es gibt - trotz Beteiligung des jüngst tragisch verstorbenen French-Pop-Produzenten Philippe Zdar - keinen Hau-drauf-Hit, von denen bisher jedes Album mindestens einen geboten hatte.

Die Lyrics drehen sich um finstere Träume und die Trümmer von Beziehungskisten. Der Sonnenaufgangs-House von "Positive" meint bezeichnenderweise die medizinische Negativbedeutung des Wortes und handelt vom Umgang mit einer HIV-Infektion: "I don't know how I can live if you're positive", flötet Taylor. Der Titelsong "A Bath Full Of Ecstasy" ist kein bisschen Rave Nation, sondern Frühstück-im-Park-Folk mit Auto-Tune-Späßen. Die Ekstase ist dabei nur Hilfsmittel, um mit einer Krise klarzukommen: "Come and take a bath in our ecstasy/ I will wash away all of your fears, you will see".

Früher verwandelten Hot Chip, diese Gurkentruppe offensichtlicher Hühnerbrüste, Wrestler-Witze zu Partyknallern. Jetzt machen sie aus Krankheit, Enttäuschung und gebrochenen Herzen lauter Understatement-Hymnen zur Problembewältigung. Falls die Telefonseelsorge mal neue Hits für die Warteschleife suchen sollte: Hier sind sie. (7.8) Arno Raffeiner

Preisabfragezeitpunkt:
24.06.2019, 12:09 Uhr
Ohne Gewähr

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A Bath Full of Ecstasy (Mini-Gatefold)

Label:
Domino Records (Goodtogo)
Preis:
EUR 10,93

Georgia Anne Muldrow - "Vweto II"
(Mello Music Group, seit 21. Juni)

Diese Frau ist weltberühmt, es weiß nur leider keiner. 2008 schrieb Georgia Anne Muldrow zusammen mit Erykah Badu den Song "Master Teacher", in dessen Refrain die Zeile "I stay woke" vorkam, inzwischen eine gebräuchliche Formel für das Erwachen eines neuen Bewusstseins der afroamerikanischen Community. "Master Teacher" war die erste popkulturelle Erwähnung des Wortes "woke" seit der Schriftsteller William Melvin Kelley es in der Überschrift seines kämpferischen "New Yorker"-Artikels von 1962 verwendete: "If you're woke you dig it".

Immer mehr Menschen mit gutem Musikgeschmack "diggen" inzwischen auch Georgia Anne Muldrow, seit sie im vergangenen Jahr auf dem populären Brainfeeder-Label von Flying Lotus ihr bisher zugänglichstes Album "Overload" herausbrachte - einfach, um zu zeigen, dass sie auch gängigere Arten von R&B und Hip-Hop beherrscht. Eine Fingerübung also, die sich dennoch nahtlos in vergleichbar identitätspolitisch aufgeladene Alben der vergangenen Jahre einreihte, von Solange bis Blood Orange.

Auch "Vweto II", ihr 18. Album seit 2006, ist eine rund einstündige Fingerübung, allerdings kehrt Muldrow damit zu ihrem angestammten Sound zurück. Das reine Instrumental-Album ist eine Fortsetzung von "Vweto", das 2010 erschien. Der Titel bedeutet "Schwerkraft" im kongolesischem Bantu-Dialekt Kikongo, und entsprechend deep erden die Bässe diese Beats-Musik, die Muldrow als "fOnkrock" bezeichnet - ein mit viel Soul angereicherter Synthesizer-Sud aus Jazz, Hip-Hop, G-Funk und traditionellem, also Siebziger-Funk.

Das groovt und blubbert ganz ordentlich in "Das Funk", "Nate Dogg's Eulogy" oder, klar, "Old School fOnk", wird aber immer dann am interessantesten, wenn Muldrow einer düsteren Melancholie freien Lauf lässt, in flächigen, aber daher auch immersiven Instrumental-Epen wie "Brokenfolks", Wu Punk" oder "Emo Blues", mit denen man tief in die Seelen-Schwingungen zwischen Afrika und Amerika gerät. Da Muldrow aber nicht nur eine Erbin George Clintons ist, sondern auch Sun Ra zu ihren Einflussgebern zählt, verharrt dieser Sound nie in der Gegenwart oder Historie, sondern, im Gegenteil, scheint aus einer afrofuturistischen Hochzivilisation der Zukunft zu uns gebeamt zu werden, direkt von "Mary Lou's Motherboard", wie einer der elektronisch avancierteren Tracks des Albums heißt. Das konzentriertere, aufgeräumtere, souveränere Gegenstück zu Flying Lotus' "Flamagra", das man kennen sollte. Achso, ihr nächstes Album, eine erneute Kooperation mit Rapper (und Partner) Dudley Perkins, erscheint bereits im August. (8.3) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
24.06.2019, 12:06 Uhr
Ohne Gewähr

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VWETO II

Label:
Mello Music Group (Membran)
Preis:
EUR 13,99

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
Papazaca 25.06.2019
1. Heiße Musik für einen Juniabend?
Ja, hab mir mal Bausa angehört, interessante Stimme und zwei unterschiedliche Stücke quasi zu einem "zusammengeklebt", einmal Normal - Video mit kleiner Katze und jungem Mädchen, einmal harter Comicstrip über (harte?) Drogen. Keine Feierabendmusik... lach.., Und dann kommen die Raconteurs mit dem bekannten Herrn White. Richtig, erinnert mich an früher, als Rock noch Rock war und es noch echte Gänseblümchen gab. Muß man aber nicht kaufen. Zum Schluß gab es leider nichts hörbares von Georgia Anne Muldrow. Habe kurz auf YouTube reingehört, ist scheinbar das Interessanteste. Werde mir dafür mehr Zeit nehmen. Vielleicht verändert sie ja mein Leben. Zeit wäre es. War das jetzt heiße Musik für einen Juniabend? Der Tag war deutlicher heißer.
tafka_neowave 25.06.2019
2. "Vielleicht verändert sie ja mein Leben. "
Zitat von PapazacaJa, hab mir mal Bausa angehört, interessante Stimme und zwei unterschiedliche Stücke quasi zu einem "zusammengeklebt", einmal Normal - Video mit kleiner Katze und jungem Mädchen, einmal harter Comicstrip über (harte?) Drogen. Keine Feierabendmusik... lach.., Und dann kommen die Raconteurs mit dem bekannten Herrn White. Richtig, erinnert mich an früher, als Rock noch Rock war und es noch echte Gänseblümchen gab. Muß man aber nicht kaufen. Zum Schluß gab es leider nichts hörbares von Georgia Anne Muldrow. Habe kurz auf YouTube reingehört, ist scheinbar das Interessanteste. Werde mir dafür mehr Zeit nehmen. Vielleicht verändert sie ja mein Leben. Zeit wäre es. War das jetzt heiße Musik für einen Juniabend? Der Tag war deutlicher heißer.
"Vielleicht verändert sie ja mein Leben." Nein, meins wohl nicht. Aber begeistert bin ich schon. Ich habe mir auf youtube nun ein paar Stücke von diesem Album angehört ... gekauft. Ich hätte 'ne Kiste Mayonaise gewettet dass die Lady aus der Gegend (Schule) um Bristol/Südengland kommt: Massive Attak, Portishead, Tricky und so waren meine ersten Assoziationen. Weit gefehlt: Sie lebt in USA und das vorliegende ist ihr ~ 13. Album! Da meint man, man kennt die Musikwelt so einigermaßen... 13 Alben!...und nie (bewusst) gehört .... das wird mal wieder ehn bisken teuerer :-). Mein Anspieltipp: https://www.youtube.com/watch?v=UgSQtQXz9wc
freddykruger 25.06.2019
3. @Papazaca
Man man man Papazaca, mal wieder nur am meckern. Hab mir das Raconteurs Album in ganzer länge angehört. Jack White hat schonmal bessere Zeiten gesehen. 6.5 Punkte sind schon ziemlich hoch gegriffen. Für mich nur belanglose Schrammel Musik die nicht in den Ohren hängenbleibt, zumindest ist das mein erster Eindruck. In den rest der hier vorgestellten Alben hab ich erst garnicht reingehört.
vickyo 26.06.2019
4. langsam wird abgehört sehr durchschaubar!!
ich kann mich täuschen aber diese Kolumne wird zum Schauplatz *identitätspolitisch aufgeladener* Musik und herkömmlich Rock/punk/metal...vielleicht singt ja ne Frau dann kann man genderpolitisch zwei Punkte mehr geben. hier werden tolle Bands wie fountains dc verschwiegen um ähnliche Bands wie die idles plötzlich in hauptartikeln abzufeiern. aber danke für den bevis Front Tipp dieses jahr
popeypope 27.06.2019
5.
Unterm Strich eine der besseren 4er Gruppen. Nach irgendwie furiosem Anfang verkommt Bausa doch nur wieder zu dem Standard-Deutsch-Rap. Würde ich instrumental besser finden. Raconteurs - hörbar, zu alt-rockig. Gibt nicht wirklich Neues her. Hot Chip hören sich für mich wie Pet Shop Boys an. Georgia A Muldrow scheint mir ein recht interessantes Teil zu sein. Den letzten Track mag ich wirklich. P.S. Ich werd hier nicht mehr posten. Diese seltsame, inkonsistente Freischaltungspolitik, was einen gewissen user angeht, geht mir auf die Nerven.
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