Billboard Music Awards Olivia Rodrigo gewinnt sieben Auszeichnungen

Kayne West, Drake – die Konkurrenz bei den Billboard Music Awards war groß. Olivia Rodrigo aber war die klare Gewinnerin des Abends. Auch Justin Bieber konnte sich freuen, The Weeknd ging dagegen fast leer aus.
Olivia Rodrigo bei der Met Gala im Mai 2022.

Olivia Rodrigo bei der Met Gala im Mai 2022.

Foto: Kevin Mazur / Vogue / Getty Images for The Met Museum

Singer-Songwriterin Olivia Rodrigo ist die große Gewinnerin der diesjährigen Billboard Music Awards. Die 19-jährige US-Sängerin holte in der Nacht zu Montag sieben Auszeichnungen, unter anderem als »Top New Artist« und »Top Female Artist«. Nominiert war die Nachwuchsmusikerin, die an dem Abend selbst nicht anwesend war, in 13 Sparten. Rapper Kanye West (44) gewann sechs Auszeichnungen, sein kanadischer Kollege Drake (35) insgesamt fünf. Drake wurde unter anderem »Top Artist« und »Top Male Artist«. Der australische Rapper The Kid Laroi (18) und der kanadische Sänger Justin Bieber (28) erhielten für ihren Song »Stay« fünf Trophäen.

Die Billboard Music Awards werden seit 1990 jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen. Auch US-Superstar Taylor Swift (32), Favoritin Doja Cat (26, 14 Nominierungen) und die südkoreanische Boygroup BTS gewannen in Las Vegas in diesem Jahr mehrere Preise. Der kanadische R&B-Popstar The Weeknd (32), der im vergangenen Jahr zehn Trophäen abgeräumt und in diesem Jahr als Favorit 17 Gewinnchancen hatte, konnte gerade mal einen Preis ergattern. Insgesamt wurden in Las Vegas Preise in über 60 Kategorien vergeben.

Erster Auftritt von Travis Scott nach tödlichem Astroworld-Festival

Moderator war Rapper Sean »Diddy« Combs (52). Auf der Bühne stand unter anderem Travis Scott, der seinen ersten TV-Auftritt seit dem Unglück auf dem Astroworld-Festival in Houston mit zehn Toten. Während eines Auftritts des Rappers war es am Abend des 5. November 2021 im dichten Gedränge vor der Bühne zu einer Panik gekommen, Hunderte wurden verletzt.

xvc/dpa