»Bye Bye Birdie«-Star Bobby Rydell stirbt im Alter von 79 Jahren

Er war ein Teenageridol der Sechzigerjahre – mit seiner Version von »Volare« landete er in den Charts, in der Musicalverfilmung »Bye Bye Birdie« spielte er eine Hauptrolle. Nun ist Bobby Rydell gestorben.
Bobby Rydell bei einem Konzert in New York (2016)

Bobby Rydell bei einem Konzert in New York (2016)

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Bobby Bank / WireImage / Getty Images

Er gehörte zu den Teenageridolen der frühen Sechzigerjahre – noch bevor die Beatles aufkamen. Bekannt wurde er mit Songs wie »Wild One«, »Volare« oder »The Cha-Cha-Cha«. Nun ist der US-Sänger Bobby Rydell mit 79 Jahren gestorben. Nach Medieninformationen erlag er den Folgen einer Lungenentzündung.

Geboren wurde Bobby Rydell als Robert Ridarell in Philadelphia, wo er im Alter von sieben Jahren als Schlagzeuger startete. In Philadelphia lernte er schon als Kind die Musiker und späteren Kollegen James Darren, Fabian und Frankie Avalon kennen. Gemeinsam mit Avalon spielte er als 14-Jähriger in einer Band namens Rocco and the Saints: Rydell am Schlagzeug, Avalon an der Trompete. Ein Jahr später erschien seine erste Platte.

Seine Leidenschaft blieb die Musik

Seinen großen Durchbruch hatte Rydell aber 1959 mit einem Auftritt in der Sendung »American Bandstand«, einer US-Musikshow, die dem Rock'n'Roll in den USA zu Popularität verhalf. Kurz darauf folgte sein erster Hit »Kissing Time«, mit dem er mehrere Wochen in den US-Charts landete. Rydell wurde damit im Alter von 17 Jahren zu einem Star, sein Foto erschien auf den Covern von Teenagermagazinen.

Es folgten weitere Topsingles, darunter »Wild One« und »Forget Him« – der Song inspirierte den späteren Beatles-Klassiker »She Loves You«. Eines seiner bekanntesten Lieder ist Rydells Version von »Volare«.

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Auf dem Höhepunkt seiner Karriere hatte Rydell außerdem verschiedene Fernsehauftritte, etwa in »The Red Skelton Show«. 1963 wurde für die Musicalverfilmung »Bye Bye Birdie« die Vorlage sogar umgeschrieben, um Rydell eine Hauptrolle zu geben. Rydells Leidenschaft aber blieb die Musik, nach Hollywood wollte er nicht umziehen; »Birdie« blieb seine einzige bedeutende Filmrolle.

Bis zu seinem Tod lebte Rydell im Staat Pennsylvania. »Ich hielt mich nie für eine Berühmtheit«, sagte er 2003 in einem Gespräch mit der US-Zeitung »Philadelphia Inquirer«. »Ich war einfach nur ein Kerl, der rausging und arbeitete.«

ime/AP
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