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Nu Metal Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

Chester Bennington, Sänger der US-Band Linkin Park, ist in seinem Haus bei Los Angeles tot aufgefunden worden. Der Musiker wurde 41 Jahre alt.

Der Sänger der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Linkin Park, Chester Bennington, ist im Alter von 41 Jahren gestorben. Der Musiker wurde tot in seinem Wohnhaus bei Los Angeles aufgefunden. Laut dem Promi-Portal "TMZ" soll er sich selbst getötet haben. Bennington war verheiratet und hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen.

Bennington hatte in der Vergangenheit offen über Depressionen und Suchtprobleme gesprochen. Der Sänger hatte vor einigen Jahren öffentlich gemacht, dass er während seiner Kindheit von einem Freund seiner Eltern vergewaltigt wurde. Als Bennington elf Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Bennington begann Alkohol zu trinken und harte Drogen zu nehmen.

Seine Wut drückte der Sänger oft in den Stücken von Linkin Park aus: Benningtons harte Stimme war ein Markenzeichen der Band. Erst in diesem Jahr hatte die Band ihr neues Album "One More Light" auf den Markt gebracht. Es war ihr siebtes Studioalbum. In der kommenden Woche sollte die neue Tour der Band starten.

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Linkin-Park-Sänger Chester Bennington: Harte Stimme, weicher Kern

Foto: Steve Marcus/ REUTERS

Wie "TMZ" berichtet, soll seine Leiche um neun Uhr Ortszeit in seinem Haus bei Los Angeles gefunden worden sein. Der zuständige Gerichtsmediziner Brian Elias hat den Tod Benningtons bestätigt. Es handele sich möglicherweise um einen Suizid, so der Mediziner.

Linkin Park gilt als eine der populärsten Bands der Nu-Metal- und Crossover-Szene. Allein ihr Debütalbum "Hybrid Theory" aus dem Jahr 2000 verkaufte sich 30 Millionen mal. Auch von dem Nachfolger "Meteora" wurden drei Jahre später mehr als 27 Millionen Exemplare verkauft. Seit der Jahrtausendwende hatte keine andere Band mehr Alben in den Spitzenplätzen der US-Charts. Zu ihren bekanntesten Hits gehören "Numb" und "In the End".

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Eines der Gründungsmitglieder von Linkin Park, Mike Shinoda, schrieb auf Twitter: "Schockiert und mit gebrochenem Herzen, aber es ist wahr. Ein offizielles Statement wird herausgegeben werden, sobald wir eines haben."

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"Chester war einer der nettesten Männer, die ich in meiner Show hatte", schrieb Star-Moderator Jimmy Kimmel auf Twitter. "Man wird ihn schrecklich vermissen." In einer Mitteilung würdigte die Recording Academy, die alljährlich die Grammy-Trophäen verleiht, die Verdienste des zweifachen Grammy-Preisträgers. Er sei ein "Held des Hard Rock" mit einer enormen Stimmbreite und einer starken Bühnenpräsenz gewesen.

Soundgarden-Sänger Chris Cornell, ein enger Freund Benningtons, hatte sich Mitte Mai das Leben genommen. Seine Leiche wurde nach einem Konzert in Detroit in einem Hotelzimmer gefunden. Benningtons Todestag am 20. Juli war zugleich der Geburtstag Cornells. Nach Cornells Suizid hatte Bennington auf Twitter seine große Trauer zum Ausdruck gebracht. "Ich kann mir keine Welt ohne dich vorstellen", schrieb er damals.

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ehh/koe/AP/dpa/AFP
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