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Neus aus der Welt des Pop: Die Wiederauferstehungen der Woche

Foto: DPA/ EMI

Geheimnisvolles Comeback Kate Bush will's intim

Die interessantesten Popnews: Vor ihren Comeback-Konzerten bittet Kate Bush die Fans, den Quatsch mit den Handys während der Show zu lassen. Aphex Twin meldet sich aus dem Deep Web zurück. Und: Kein DJ verdient mehr als Calvin Harris.

Verbotene Bilder

Der Countdown läuft: Am kommenden Dienstag wird Kate Bush nach 35 Jahren Auszeit in London das erste von 22 ausverkauften Konzerten geben. Was genau sie da aufführen wird? Darüber wird wild spekuliert, eine schlichte Greatest-Hits-Show dürfte es wohl nicht werden. Bush hüllte sich bislang selbstverständlich in Schweigen. In dieser Woche, kurz vor dem Showdown, meldete sich die notorisch geheimnisvolle Künstlerin in einem Online-Statement  dann doch kurz zu Wort und bat ihre Fans, doch bitte den Quatsch mit Mobiltelefonen und iPads bei ihren Konzerten sein zu lassen. Es habe ja einen Grund, warum sie in einem intimen Theater auftrete und nicht in einer gewaltigen Mehrzweckhalle. Als Kate Bush, 56, zum letzten Mal Konzerte gab, waren Mobiltelefone noch ein Spielzeug aus Science-Fiction-Filmen. Bush ist nicht die Erste, die die Nutzung von Handys bei Konzerten unterbinden möchte. Aber vermutlich werden viele Fans auf diese romantische Idee von Intimität pfeifen und ihre Geräte hervorholen, sobald die Show beginnt. Oder nicht?

Graue Zone

Ähnlich versponnen wie Kate Bush führt sich gewöhnlich Richard D. James auf, der als Elektro-Beat-Zauberer Aphex Twin zu Weltruhm kam. Nachdem sich der exzentrische Brite zuletzt in den Vorruhestand verabschiedet zu haben schien, kündigte er nun überraschend ein neues Album namens "Syro" an, das erste seit 13 Jahren. Selbstverständlich verbreitete er diese Nachricht auf den ihm eigenen ungewöhnlichen Kanälen. So lancierte er die Botschaft im sogenannten Deep Web, jener digitalen Grauzone, die die Suchmaschinen nur schwer finden. Zur Feier dieses Werbe-Stunts erinnert dieser Beitrag auf der Webseite des "NME" an 20 ungewöhnliche PR-Coups  von Pink Floyd bis Rihanna.

Goldene Beats

Dass eingängige Donner-Beats in diesem Jahrtausend ein lohnender Broterwerb sind, belegen die Karrieren von Plattenauflegern wie Avicii, Tiesto, David Guetta und Calvin Harris. Wie sehr sich aber der Dienst am Massen-Beat lohnt, illustriert nun eine Einkommensliste  des Fachblattes "Forbes", die der schottische DJ und Produzent Calvin Harris mit einem erstaunlichen Jahreseinkommen von 66 Millionen Dollar anführt. Eine Liste, die allen Schulabbrechern und Langzeitstudenten Mut machen sollte.

Schiefe Töne

Das jüngst veröffentlichte Album des Hollywood-Schauspielers Michael Cera ("Juno") passt in eine Galerie von Kollegen, die vielleicht lieber Popstars geworden wären. Dummerweise sind die Platten, mit denen Joaquin Phoenix, Lindsay Lohan oder Scarlett Johansson ihre Fans beglücken wollten, eine Erinnerung daran, dass sie alle zum Glück eine andere Karriere-Option wählten. Einige unfreiwillig lustige Beispiele bietet diese Sammlung.  Erstaunlich würdevoll schlägt sich da nur Zooey Deschanel, aber ihr stand auch der Könner M Ward zur Seite. Und die Platten von William "Enterprise" Shatner sind so durchgeknallt, dass sie schon wieder Spaß machen.

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