»Damit das Leben weitergeht« Musikschaffende starten gemeinsame Impfkampagne

Corona legt den Konzertbetrieb noch immer weitgehend lahm. Musikerinnen und Bands aber wollen wieder zu ihren Fans – und rufen gemeinsam zum Impfen auf.
Eben noch im Studio – bald wieder auf der Konzertbühne? Nicht nur Die Ärzte wünschen es sich sehr

Eben noch im Studio – bald wieder auf der Konzertbühne? Nicht nur Die Ärzte wünschen es sich sehr

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Jörg Steinmetz / Die Ärzte / picture alliance / dpa

Ein Anliegen, Hunderte Aufrufe: Musikerinnen, Musiker, Bands und Festivals haben mit einer gemeinsamen Kampagne ihre Fans zu Impfungen gegen das Coronavirus aufgefordert. »Damit das Leben weitergeht«, heißt es etwa von der Band Die Ärzte.

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Zu den Beteiligten gehören auch Sarah Connor, Howard Carpendale, Max Herre, Jan Delay, Peter Maffay und Thees Uhlmann. Außerdem dabei sind Bands wie Einstürzende Neubauten, Element of Crime, BAP, Madsen, Mia, Die Toten Hosen, Beatsteaks, Tocotronic und Silbermond. Zudem beteiligen sich große deutsche Festivals. Die Veranstalter sprachen von einem Verteiler mit Millionen Fans und Interessierten.

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Die Ärzte schreiben: Wie wahrscheinlich fast alle Musikerinnen und Musiker »fragen wir uns, wie es mit dem Leben und der Musik weitergeht, und wann und wie wir wohl endlich wieder live auftreten können wie vor der Pandemie«. Und weiter: »Eine Rückkehr zur Normalität wäre traumhaft.« Das funktioniere nur über Impfungen. »Auch deshalb haben wir als Band uns entschieden, uns impfen zu lassen. Ein kleiner Schritt für jeden von uns, ein großer Schritt für die Gesellschaft – damit es nicht mehr so lange dauert, bis auch wieder Konzerte, Club- und Theaterbesuche unter normalen Bedingungen möglich sind.«

Über ihre jeweiligen Social-Media-Kanäle wandten sich Musikschaffende unter dem Hashtag #impfenschützt an Follower und Fans.

Individuelle Botschaften

Vor einigen Monaten hatten Kulturschaffende mit der umstrittenen Aktion #allesdichtmachen für Aufsehen und Diskussionen gesorgt. 50 Schauspielerinnen und Schauspieler hatten in Videos die Coronapolitik in Deutschland kommentiert und sich gegen die staatlichen Coronamaßnahmen gestellt.

Die aktuelle Aktion geht einen anderen Weg. Die individuellen Einträge der Musikschaffenden variieren von kurzen Botschaften über Auseinandersetzungen mit den Sorgen der Skeptiker bis hin zu ausführlichen persönlichen Nachrichten.

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Die Donots erinnern an ein besonderes Konzertgefühl: »Wir haben Bock auf asoziales Gruppenschwitzen mit euch«, schreibt die Band. Deichkind gießen ein bisschen Humor dazu: »Risikoforscher:innen haben ermittelt, dass für die meisten Menschen die Anfahrt zum Impfzentrum riskanter ist, als die Sars-CoV-2 Impfung selbst. Also fahrt vorsichtig!«, heißt es zu Bildern im typischen Deichkind-Style. »Bitte setzt euch mit dieser Entscheidung auseinander. Ganz ohne Risiko geht es im Leben nicht.«

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Howard Carpendale bekräftigte, für ihn sei »die Impfung die einzige und endgültige Lösung für die Pandemie«. Es sei wichtig, »gemeinsam mit meinen über 250 Kollegen aus der Musikbranche diesen Aufruf zu starten, dass alle begreifen sollten, dass es 5 vor 12 ist. Wir brauchen Euch.«

sak/dpa
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