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Gestorben DMX, 50

aus DER SPIEGEL 16/2021
Foto: BRENDAN MCDERMID / REUTERS

Um die Jahrtausendwende gehörte er zu den Musikern, die die Rapwelt aufmischten. DMX wurde 1970 als Earl Simmons im Staat New York geboren, sein leiblicher Vater kümmerte sich nicht, seine Mutter misshandelte ihn, zwei konstante Wegbegleiter seines Lebens waren Musik und Crack. Mit Rap begann er in den Achtzigerjahren im Gefängnis, 1992 bekam er einen Plattendeal mit Columbia Records, seine Debütsingle hieß »Born Loser«, darauf reflektierte er messerscharf und selbstironisch seine Biografie. Dieser Song holte ihn von der Straße, er wurde zu einem Rap-Superstar, der Generationen nach ihm prägte; unvergessen sein Auftritt beim Woodstock-Festival 1999. Sein Leben hat er als »blessed with a curse« bezeichnet, als mit einem Fluch gesegnet. DMX starb am 9. April in White Plains, New York, an einem Herzinfarkt.

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