Nach Gerüchten um Kokainkonsum Drogentest bei Sänger von ESC-Siegerband Måneskin fällt negativ aus

Durch eine unglückliche Bewegung sorgte der Sänger der ESC-Siegerband für Aufsehen. In den sozialen Netzwerken wurde ihm Kokainkonsum vorgeworfen. Nach einem Drogentest sieht der Veranstalter die Gerüchte ausgeräumt.
Kokste nicht im Green Room beim ESC: Måneskin-Sänger Damiano David

Kokste nicht im Green Room beim ESC: Måneskin-Sänger Damiano David

Foto: Peter Dejong / dpa

Die gegen die italienische Siegerband des Eurovision Song Contest, Måneskin, erhobenen Drogenvorwürfe sind aus Sicht der EBU als Ausrichterin des Wettbewerbs nichtig. »Es gab keinen Drogenkonsum im Green Room und wir betrachten die Sache als erledigt«, teilte die EBU mit Sitz in Genf mit.

Leadsänger Damiano David habe sich am Montag freiwillig einem Drogentest unterzogen, der sei negativ gewesen, hieß es. Man bedaure die falschen Spekulationen und dass Fake News Geist und Ausgang des Wettbewerbs beeinträchtigt hätten.

Seit Samstagnacht gab es in den sozialen Medien Gerüchte um mutmaßlichen Drogenkonsum von Sänger Damiano David. Während der Show in der Nacht zum Sonntag schwenkte die Kamera bei der Punktevergabe in Richtung der vier wartenden Rocker, als sich David Richtung Tischplatte beugte und dann den Kopf wieder nach oben riss. Die Vermutung im Internet: Der hat doch live im Fernsehen gekokst.

Der Sänger hatte schon direkt nach der Show auf einer Pressekonferenz gesagt, Gitarrist Thomas Raggi habe ein Glas kaputt gemacht. »Ich nehme keine Drogen, bitte sagt so was nicht.« Auf Instagram verkündete die Band später auch: »Wir haben nichts zu verbergen.«

hba/dpa
Mehr lesen über