Nach Streit über Polizisten Fusion-Festival kann stattfinden

Nach längeren Diskussionen und einem überarbeiteten Sicherheitskonzept gibt es für das Fusion-Festival jetzt grünes Licht. Dafür müssen die Veranstalter Polizisten aber ungehindert Zugang gewähren.

Gelände des Fusion-Festivals in Lärz, Mecklenburg-Vorpommern
Bernd Wüstneck / DPA

Gelände des Fusion-Festivals in Lärz, Mecklenburg-Vorpommern


Das alternative Fusion-Festival im Mecklenburger Lärz kann stattfinden. Das Amt Röbel/Müritz hat das überarbeitete Sicherheitskonzept des Veranstaltervereins Kulturkosmos mit Auflagen genehmigt. Das teilte Ordnungsamtsleiterin Marlen Siegmund mit.

Alle Behörden, auch die Polizei, hätten ihr Einvernehmen erteilt. Damit endet ein längerer Streit über Sicherheitsbedingungen für das Festival vom 26. bis 30. Juni mit rund 70.000 Gästen auf dem früheren Militärflugplatz Lärz. Entzündet hatte sich dieser nach Forderungen der Polizei nach einer eigenen Wache auf dem Gelände und "anlasslosen Streifen" auf dem Areal. Dies lehnte der Verein strikt ab. Anlassbezogen sollen die Beamten aber ungehindert Zugang erhalten. Eine Wache soll direkt am Festgelände stationiert werden.

Der Verein Kulturkosmos verspricht auf dem Festival "vier Tage Ferienkommunismus" mit Musik vieler Spielarten, Theater, Kino, Performance und Installationen sowie fleischloser Beköstigung.

mal/dpa



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