Genesis-Abschiedskonzert Phil Collins sagt Goodbye

Auf dem letzten Konzert von Genesis verabschiedet sich der gesundheitlich angeschlagene Popstar von seinen Fans. Phil Collins kann nur noch im Sitzen singen, aber den Humor hat er nicht verloren.
Phil Collins in der Londoner O2-Arena

Phil Collins in der Londoner O2-Arena

Foto: Zoran Veselinovic / Avalon / picture alliance / Photoshot

Phil Collins hat sich auf dem letzten Genesis-Konzert von seinen Fans verabschiedet. »Das ist der letzte Auftritt für Genesis«, sagte der gesundheitlich angeschlagene Popstar am Samstagabend in der Londoner O2-Arena – und scherzte, er werde jetzt einen »richtigen Job« brauchen.

Nach einer missglückten Halswirbel- und Rückenoperation kann der 71-jährige Collins nach eigener Aussage keine Trommelstöcke mehr halten. Dazu leidet er unter anderem unter Problemen mit der Bauchspeicheldrüse sowie Gehbeschwerden.

In London sang Collins im Sitzen Songs wie »Land of Confusion«. Seine Bandkollegen Tony Banks und Mike Rutherford wirkten sichtlich bewegt.

Collins, Banks und Rutherford waren für die Genesis-Abschiedstournee »The Last Domino« erstmals seit Jahren wieder zusammen aufgetreten. Das Schlagzeug spielte zeitweise Collins´ Sohn Nicholas. Wegen der Coronapandemie mussten aber mehrere Konzerte ausfallen oder verschoben werden.

Mit rund 150 Millionen verkauften Tonträgern zählt Genesis zu den erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts.

Der Brite Collins war kein Gründungsmitglied, stieg aber nach dem Abschied von Peter Gabriel Mitte der 1970er-Jahre zum Leadsänger auf. Songs wie »Mama«, »Invisible Touch«, »No Son of Mine« oder »Jesus He Knows Me« wurden in den 1980er- und 1990er-Jahren zu Welthits.

Auch als Solist feierte Phil Collins große Erfolge, unter anderem mit »In the Air Tonight«.

che
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