Grand-Prix-Pleite Corinna Mays Eltern maßlos enttäuscht

Mit Unverständnis und Enttäuschung haben die Eltern von Corinna May auf die Abfuhr ihrer Tochter beim Grand Prix des Schlagergesangs in Estland reagiert.


Hamburg - Vater Heinz Meyer, 67, und Mutter Helga, 58, hatten in Bremen Freunde zu sich nach Hause eingeladen. Als es dann zur Abstimmung bei dem Gesangswettbewerb kam, fielen sie aus allen Wolken. "Das hat sie nicht verdient", kommentierte Meyer den 21. Platz seiner Tochter.

Die Londoner Wettbüros hatten May als Mitfavoritin geführt, um so größer die Enttäuschung bei den Eltern. "Da gab es viele Sympathiepunkte zwischen einzelnen Ländern", sagte Mays Vater. Er habe zwar nicht mit einem Sieg seiner Tochter gerechnet, aber doch mit einem besseren Ergebnis. Er tröstete sich damit, dass es "eine Bombenatmosphäre" geherrscht habe, und die Welt für Corinna nicht untergehen werde.

Bei einem Sieg sollte die Bremer Sängerin im Rathaus ihrer Heimatstadt empfangen werden. Eine ähnliche Würdigung erhielten zuletzt der weltweit erfolgreichste Bandleader James Last aus Bremen sowie Pop-König Michael Jackson aus den USA.



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