»Flashdance«-Sängerin Irene Cara ist tot

In den Achtzigerjahren landete sie Tophits wie »Fame« und »What a feeling«, arbeitete mit Größen wie Giorgio Moroder zusammen. Nun ist Irene Cara in Florida gestorben. Sie wurde 63 Jahre alt.
Irene Cara auf einem Foto aus den Neunzigern: Tophits in den Achtzigern

Irene Cara auf einem Foto aus den Neunzigern: Tophits in den Achtzigern

Foto: Michael Ochs Archives / Getty Images

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Irene Cara ist tot. Die Interpretin der Achtzigerjahre-Hits »Fame« und »Flashdance (What a Feeling)« starb laut ihrer Agentin in ihrem Zuhause in Florida.

Die Todesursache sei noch unbekannt und werde später veröffentlicht, hieß es in einer am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichten Mitteilung von Agentin Judith Moose auf der Webseite der Künstlerin  und in US-Medien. Die Familie bitte derzeit um Privatsphäre, schrieb Moose und nannte Cara eine »wunderbar gesegnete Seele, deren Vermächtnis für immer in ihrer Musik und ihren Filmen weiterleben wird«. Cara wurde 63 Jahre alt.

Die Künstlerin wurde 1959 in der New Yorker Bronx geboren und trat schon früh im US-Fernsehen und im Theater auf. Nach ersten kleineren Erfolgen mit »Sparkle – Der Weg zum Star« und in der Miniserie »Roots« gelang ihr 1980 mit der Hauptrolle der Coco in »Fame« und als Sängerin des oscarprämierten Titelsongs der Durchbruch.

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Für den zusammen mit dem Italo-Disco-Produzenten Giorgio Moroder und Keith Forsey geschriebenen Hit »What a Feeling« aus dem Musik- und Tanzfilm »Flashdance« gewann sie neben einem Oscar auch einen Golden Globe und einen Grammy-Award. Danach gelangen ihre keine größeren Hits mehr. Im Jahr 2001 schaffte es aber eine Neuaufnahme des Songs von DJ Bobo in die deutschen Charts.

mak/dpa
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