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Jack White Blues mit Elvis

aus DER SPIEGEL 30/2022

Einen kleinen, lustigen Auftritt als Elvis Presley hatte US-Musiker Jack White, 47, bereits: In der Biopic-Parodie »Walk Hard: Die Dewey Cox Story« von 2007 trat Gelegenheitsschauspieler White amüsant nuschelnd als »King« auf. Es wirkte wie eine Empfehlung für Größeres, doch in dem bereits jetzt erfolgreicheren Film »Elvis«, der kürzlich in den Kinos anlief, besetzte Regisseur Baz Luhrmann den jungen Darsteller Austin Butler in der Titelrolle. White, der in diesem Jahr gleich zwei Soloalben veröffentlicht hat und als Gralshüter des handgemachten Rock ’n’ Rolls gilt, durfte immerhin für den Soundtrack mit Elvis im virtuellen Duett singen: Alter und neuer Rockstar liefern sich einen Gesangsbattle im Blues »Power of My Love«, den White früher schon einmal gecovert hatte. Im Interview mit dem SPIEGEL gibt sich der frühere Sänger und Gitarrist der erfolgreichen Band The White Stripes ehrfürchtig: »Mann, ich habe es geliebt, diesen Song zu singen! Ich meine, in der Lage zu sein, ein Duett mit Elvis zu machen ... Er ist einer der größten Künstler, die wir je hatten.« Hätte er sich getraut, Presley nicht nur als Gag, sondern auch in einer Hauptrolle zu verkörpern? »Ich weiß nicht«, sagt White, der seine Elvis-Tolle gerade in metallischem Hellblau trägt, »ich glaube nicht, dass ich den Look und das Aussehen eines der attraktivsten Menschen in der Geschichte der Rock-’n’-Roll-Musik hinbekommen hätte. Aber als ich noch etwas jünger war, hätte ich vielleicht Ja gesagt.«

bor
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