Letztes Mitglied des Coltrane-Quartetts Jazzlegende McCoy Tyner gestorben

McCoy Tyner galt als einer der einflussreichsten Jazzpianisten, nun ist der Musiker im Alter von 81 Jahren gestorben. Sein Klavierspiel hatte den modernen Jazz maßgeblich beeinflusst.
McCoy Tyner beim Jazz-Festival Middelheim in Antwerpen im Jahr 2010

McCoy Tyner beim Jazz-Festival Middelheim in Antwerpen im Jahr 2010

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Peter Van Breukelen/ Redferns/ Getty Images

Der einflussreiche US-Jazzpianist McCoy Tyner ist tot. Der Musiker, der durch seine Arbeit mit dem John-Coltrane-Quartett zur Legende wurde, starb im Alter von 81 Jahren, wie seine Familie mitteilte. "McCoy war ein begeisterter Musiker, der sein Leben seiner Kunst, seiner Familie und seiner Spiritualität widmete", erklärte seine Familie im Online-Netzwerk Instagram. Zu seiner Todesursache machte sie keine Angaben.

Tyner kam 1938 in Philadelphia zur Welt und begann mit 13 Jahren, Klavierunterricht zu nehmen. Mit Anfang 20 startete er seine Musikerkarriere mit dem Jazztet von Benny Golson und Art Farmer. 1960 stieß er zum Coltrane-Quartett und war an legendären Platten wie "A Love Supreme" und "My Favourite Things" beteiligt. Von den vier Musikern des Coltrane-Quartetts starb Tyner als letzter.

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Tyners Klavierspiel und seine Kompositionen haben den modernen Jazz maßgeblich beeinflusst. "Wir haben mit dem Tod von Jazzlegende McCoy Tyner einen Titanen verloren", erklärte das legendäre Plattenlabel Blue Note Records beim Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Musiker sei einer "der Größten aller Zeiten" gewesen.

ene/AFP
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