MTV Europe Music Awards Po raus, Joint an

Miley Cyrus hat bei den MTV Europe Music Awards mal wieder die Selbstvermarktungsmaschine angeworfen. Das Ergebnis: erneutes Po-Gewackel und Drogenkonsum auf der Bühne. Nebenbei wurden bei der Veranstaltung auch noch Preise vergeben.

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Amsterdam - Auf Miley Cyrus ist einfach immer Verlass. Nach dem vieldiskutierten Twerking-Auftritt bei den MTV Video Music Awards in den USA legte sie auch bei der europäischen Ausgabe am Sonntagabend eine provokante Performance hin. Erst tanzte sie zur Eröffnung der Show zu "We Can't Stop" im Raumschiff-Outfit mit ausgestrecktem Po vor einer kleinwüchsigen Frau. Als sie wenig später den Preis für ihr ebenfalls kontroverses Video zu "Wrecking Ball" entgegennahm, zündete sie sich auf der Bühne in Amsterdam noch einen Joint an.

Weniger spektakulär verliefen die Auftritte der übrigen Preisträger: US-Popsängerin Katy Perry wurde zur besten Künstlerin ausgezeichnet und schwebte als Glitzerkugel zu "Unconditionally" über der Bühne. Sie hatte im Voting unter anderem Lady Gaga hinter sich gelassen. Ebenfalls bester Künstler darf sich Justin Bieber nennen - zum vierten Mal in Folge bekam er die europäische Auszeichnung.

Zum besten Song des Jahres wählten die Fans "Locked out of Heaven" von Bruno Mars. US-Rapper Eminem, der in der 20-jährigen Geschichte die meisten Europe Music Awards (EMA) gewann, erhielt den Sonderpreis "Global Icon Award". Auch für Deutschland gab es einen Preis: Die Band Tokio Hotel erhielt einen EMA für "Biggest Fans". Der Preis für den besten "World Wide Act" ging an die chinesische Sängerin Chris Lee. Lena, die in dieser Kategorie auch nominiert war, hatte zuvor bereits den Preis "Best German Act" gewonnen.

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MTV Europe Music Awards: Auf Miley Cyrus ist Verlass

Die EMAs wurden am Sonntag zum 20. Mal verliehen. Weltweit wird sie von 60 MTV-Sendern übertragen.

vks/dpa



insgesamt 41 Beiträge
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spon-facebook-10000123096 11.11.2013
1. optional
man kann das natürlich als Selbstvermarktung sehen. Ich weiß nicht was sie für Beweggründe hatte, aber ich finde die Joint-Aktion gut (man kann es auch als Protest sehen, der durchaus angebracht wäre).
Steuerzahler0815 11.11.2013
2.
Drogenkonsum auf der Bühne ist das Untergraben der Autorität des Staates Ich fordere dass dieser Gesetzesverstoß mit aller Härte des Gesetzes und darüber hinaus bestraft wird Sollte eine Strafe von unter 20 Jahren Gefängnis rauskommen ist das eine Schande
felixbonobo 11.11.2013
3. Skandal !
Miley sollte wirklich wissen das man soetwas auch in holland nicht tut. Gerade wenn man gast ist, baut man sich nicht vor allen seinen joint, und raucht ihn dann öffentlich alleine, statt ihn weiter zu reichen..unmöglich. Es freut mich allerdings zu lesen, das lena ihren fankreis behalten hat und ebenfalls wieder einen preis bekam.
peter-k 11.11.2013
4. Brauchen wir diesen importierten USA-Müll?
Eine die vor weniger als einem Jahr noch die Landunschuld spielte macht nun auf Softporno und raucht uns öffentlich einen Joint vor. Kate Perry beste Künstlerin, bester Künstler Justin Biber. Künstler? Beste? Stopt den Dreck. Peter Kroll, Singapur
bilabu 11.11.2013
5. Performance
Wennich schon lese "Perfomance", oder in anderen Berichten, performte ihren Song. Ich denke immer, es geht ums Singen, aber das kann die gar nicht. Immer der gleiche Ton, keine Höhen, keine Tiefen und die "Musik" wird am Computer künstlich hergestellt. Das betrifft aber nicht nur Miley Cyrus, von Beyonce bis Lady Gaga ist das alles der selbe Aufwasch und im Radio wird fast nur noch dieses Popgedudel gespielt.
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