Abgehört - neue Musik Eine flog übers Kuckucksnest

In Berlin fand sie ihren Groove: Jayda G entreißt das House-Genre den Männerhanden. Außerdem: Nilüfer Yanya verdöst ihr Debüt, Apparat erholt sich vom Hallen-Techno, Lambchop gehen mit Autotune ins Selbstgespräch.


Jayda G - "Significant Changes"
(Ninja Tune/Rough Trade, ab 22. März)

Die Leute haben aber auch immer etwas zu meckern! Dass Jayda G bei ihren DJ-Sets beispielsweise oft Textzeilen aus Samples mitsingt, meistens ausgelassener tanzt als ihr Publikum und, nun ja, einfach Spaß hat? Nicht gut, meinen die Puristen in den Kommentarspalten unter Live-Aufnahmen von ihr, das habe doch nichts mit House zu tun.

Zumindest letzteres stimmt sogar irgendwie. Denn die im kanadischen Vancouver aufgewachsene, vor ein paar Jahren nach Berlin übergesiedelte Musikerin macht in der Tat keine House-Music im klassischen Sinne. Sicher, auch bei ihr bestimmt ein Four-to-the-floor das musikalische Winkelmaß, wiederholt sich alles bis ins süße Nichts hinein - und eine Roland-TR-808-Drummachine findet sich womöglich auch irgendwo.

Das Ergebnis klingt aber weniger nach umfunktionierter Fabrikhalle, sondern nach verrauchtem Session-Studio und Disco-Euphorie. Wo sonst kühle Elektronik regiert, gibt es hier jede Menge organische Hüftschmiere, die anmutet, als hätte man sie geradewegs aus einem unters Kinn geschnallten Fender-Precision-Bass herausgestreichelt.

Wer sich jetzt vor einer geschichtsvergessenen Retronummer fürchtet, liegt falsch. Jayda G schafft es im Laufe der neun Songs auf ihrem Debüt, die Anteile von Tradition und Gegenwart stets im Gleichgewicht zu halten. Starke Tracks wie etwa die Single "Leave Room 2 Breathe" (feat. Alexa Dash) klingen ungefähr so als hätte man im Studio 54 auch noch palettenweise Energy Drinks ausgeschenkt. Andere Songs, wie etwa das im besten Sinn resolute "Missy Knows What's Up", versuchen sich hingegen stilsicher am House-Sound klassischer Prägung. Anders gesagt: "Significant Changes" wirkt streckenweise, als hätte sich Carl Craig für seine Sets mal eben eine Disco-Funk-Band zugelegt.

Jayda G zeigt jedoch auch, dass ihr musikalischer Horizont weiter reicht als über die Tanzfläche hinweg. Etwa in "Orca's Reprise", einem aus gesampelten Saiteninstrumenten gebastelten Fuß auf der Bremse, der wie ein Outtake von Midori Takadas "Through The Looking Glass" klingt. "Renewal" fließt hingegen aus den Lautsprechern, als habe Moby nach seiner jüngsten Meditationsplatte beschlossen, doch noch cool zu werden.

Die zweitbeste Nachricht dabei: Trotz, oder womöglich sogar gerade wegen der missmutigen Kommentare, singt Jayda G auf knapp der Hälfte der Songs wieder. Und wie! "Stanley's Get Down (No Parking On The DF)" beschäftigt sich mit der Malaise der endlosen Konnektivität auf dem Dancefloor: "I see you/ With your Instagram/ This is the dancefloor, baby/ It's where you're supposed to get down", heißt es da. "Leave Room 2 Breathe" hingegen weist subtil darauf hin, wie sehr die safe spaces der Clubkultur vielerorts zu Anbagger-Sportplätzen für unbefriedigte Männer geworden sind: "Slow it down, Baby/ Don't ruin the flow." In "Move To The Front" ruft Jayda G Frauen dazu auf, geschlossen nach vorne zu treten.

Die beste Nachricht ist deshalb: "Significant Changes" konnte so nur heute entstehen, in Zeiten also, die gar nicht so beschissen sein können, wie sie wirken. Denn das Album berichtet tatsächlich von bedeutungsvollen Veränderungen: Ganz beiläufig macht hier eine junge Schwarze Frau allein an ihrem Laptop genau jene Musik, die über Jahrzehnte von Männerzirkeln dominiert wurden, die Frauen höchstens mal die Rolle der Sängerin zugestanden. Meckern? Bitte nicht. (8.5) Dennis Pohl

Preisabfragezeitpunkt:
20.04.2019, 05:10 Uhr
Ohne Gewähr

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Significant Changes

Label:
Ninja Tune (Rough Trade)
Preis:
EUR 5,76

Nilüfer Yanya - "Miss Universe"
(ATO Records/Pias, ab 22. März)

Man ahnt, dass mit diesem lange erwarteten Debüt etwas nicht stimmt, wenn zur Mitte des Albums eine automatisierte Computerstimme warnt: "You have now entered a high temperature zone". Der nächste Song heißt dann auch programmatisch "Heat Rises", aber der Track schunkelt auf gummiartigen Gitarren- und Bass-Wolken so gemächlich herum, dass einfach keine Hitze entstehen mag. Vielleicht ist das Teil des Meta-Konzepts, das Nilüfer Yanya über ihr erstes Album gestülpt hat: Die Computerstimme führt in kurzen, von Muzak unterlegten Interludien durch eine mehr oder minder totalitäre Wellness-Oase namens "Wway Health": "We worry about you, so you don't have to", sagt die freundliche Alexa-Voice. Nebenwirkungen: Es könnte das Gefühl entstehen, man fühle sich ständig beobachtet und verfolgt, Paranoia halt. Aber für die gibt es ja Medikamente.

Eigentlich ist das ein schönes Setting, wenn man es als Spiegel einer modern ausgerichteten Gesellschaft begreift, die sich zu viele Gesinnungsregeln auferlegt und über deren Einhaltung und Dogmatik ihre Progressivität opfert. Aber das wäre ganz schön heady für ein Pop-Album, das in erster Linie ein Showcase für die handwerklichen Skills von "Miss Universe" Yanya sein soll. Die junge Britin, deren Wurzeln in die Türkei, nach Irland und nach Barbados reichen, wurde schon früh zur neuen Pop-Hoffnungsträgerin erkoren, am prominentesten von der BBC, die sie schon Ende 2017 auf die "Sound of 2018"-Rampe schob, der "Guardian" legte dann Ende letzten Jahres noch mal nach und prophezeite: 2019 werde nun aber endgültig Yanyas Jahr.

Andreas Borcholtes Playlist KW 12
SPIEGEL ONLINE

Playlist auf Spotify

1. Deichkind: Richtig gutes Zeug

2. Jayda G: Leave Room 2 Breathe (feat. Alexa Dash)

3. Lambchop: Everything For You

4. Joan As Policewoman: What A World

5. Art School Girlfriend: Come Back To Me

6. Lucy Rose: Conversation

7. Kevin Morby: No Halo

8. Nilüfer Yanya: In Your Head

9. Delicate Steve: Selfie Of A Man

10. Salami Rose Joe Louis: Nostalgic Montage

So viel Druck kann einem ganz schön zu Kopf steigen, und so ist denn auch "In Your Head", der ruppige, an Pixies und Neunzigerjahre-Riot-Grrrls geschulte erste Song des Albums einer der besten und energischsten: "I can do what I like", singt Yanya darin, aber: "I'll never know what It means". Schon das nächste Stück, "Paralysed", hat noch gitarrengeladene Restenergie, danach setzt eine seltsame musikalische Verlahmung ein, die letztlich in der mit Saxophon und viel Effekt verdudelten Soulpop-Beliebigkeit von "Baby Luv", "Melt" oder "Tears" mündet. Das sind dann wohl die Psychodrogen in ihrem Wellness-Irrenhaus-Narrativ, aber trägt so ein Spannungsverlust als Dramaturgie?

Ein Signal, dass auf dem langen Weg zu diesem letztlich in in der Komfortzone ausdösenden Debüt viele Aufschwünge probiert wurden, ist das Mitwirken von Produzent John Congleton an mehreren Songs. Der US-Musiker ist seit seiner Grammy-prämierten Zusammenarbeit mit St. Vincent für ihr gleichnamiges Album von 2014 der Mann, dem die Songwriterinnen vertrauen sollen. Aktuell versorgte er Sharon Van Etten ebenso wie Amanda Palmer mit seinem gediegenen, nie wirklich gefährlichen Indie-Sound - und nun eben auch Nilüfer Yanya. Man hätte sich von dieser "Miss Universe" erhofft, dass sie über das Kuckucksnest hinausfliegt. (6.5) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
20.04.2019, 04:30 Uhr
Ohne Gewähr

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Miss Universe

Label:
Pias/Ato (Rough Trade)
Preis:
EUR 8,77

Apparat: "LP5"
(Mute/Pias, ab 22. März)

Es klingt vieles so einfach auf diesem lapidar "LP5" betitelten fünften Album von Sascha Ring alias Apparat, aber das ist trügerisch. Man bemerkt das Spiel spätestens, wenn selbst nach mehreren Hördurchläufen noch überraschende Dinge passieren. Der in Sachsen-Anhalt aufgewachsene und Ende der Neunzigerjahre nach Berlin gezogene Ring hat seither äußerst erfolgreich die Grenzen von elektronischer Musik geweitet und damit weit über Deutschland hinaus ein Publikum gefunden, das seinen stets weiterführenden Wegen folgt. Sei es solo oder mit dem Projekt Moderat, jenem Trio mit Gernot Bronsert und Sebastian Szary von Modeselektor, das Hallen füllt und mit mehr forschen als zarten Beats Herzen bricht. Auf "LP5" erholt sich Ring von diesen Raves. Es ist ein Album, das die Weite in der Komplexität sucht, die bei ihm allerdings nicht so klingt. Leicht und schwer gehen hier Hand in Hand.

Luftig und lockend sind: Die Kopfstimme von Sascha Ring, die Molltonarten, die akustischen, extrem editierten Klangquellen wie Cello, Trompeten, Flügel und Schlagzeug, verdichtet in einem hyperelektronischen Raum, der mit wattigen Mitten und wohligen Bässen ausgekleidet ist. Geradezu frei atmen dagegen die Strukturen der Songs, die von Ambient zum Kunstlied und dann wieder in kurze, aber üppig flankierte Beatstrecken morphen. Ganz schön was los hier!

Selbst in "Dawan", der ersten Single, gibt es Schlupfwinkel, in die sich ein feiner Geist zurückziehen kann, wenn der Beatbefehl zu streng erscheint. Die britisch anmutenden Breakbeats sind tatsächlich handgemacht, von Drummer John Stanier (u.a. Battles), auch der Bass klingt nach Rickenbacker und Plektrum, aber zwischendurch rauscht es wie bei einer Bildstörung. Die analogen Instrumente zittern mal kalt, während die Synthies wärmen - das ist eine von mehreren Umdeutungen, die Sascha Ring fortlaufend vornimmt und wieder verändert. Das Prinzip der Wiederholung, sonst oft so zentral in der elektronischen Musik, weicht dem Primat des Werdens und Fließens.

So deutlich die Streicher des Cellisten Philipp Thimm auf "LP5" in die Klanglandschaften wandern, sie dominieren nie den Track, es klingt stets nach mehreren Spuren in Richtung Ziel. In "Caronte" übernehmen die Celli rund zwei Minuten den Beat, bevor die Reise handfester fortgesetzt wird, um dann schließlich mit Posaune und Trompete still zu enden. Bei vielen Künstlern würden solche Bögen wie Unentschiedenheit klingen, wie die Angst vor dem Scheitern. Anders bei Apparat: Die Fülle zeugt von Können, und vom Wissen darum, dass das allein nicht reicht. (8.2) Tobi Müller

Preisabfragezeitpunkt:
20.04.2019, 05:10 Uhr
Ohne Gewähr

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Lp5

Label:
Mute (Rough Trade)
Preis:
EUR 8,26

Lambchop - "This (Is What I Wanted To Tell You)"
(City Slang, ab 22. März)

"Baby please come back", fleht Kurt Wagner im vorletzten Stück seines 14. Lambchop-Albums - und gibt dann auch die Auflösung für den Titel: "This (Is What I Wanted To Tell You)". Die Musik dazu könnte brüchiger nicht sein, sie beginnt mit einem nervösen elektronischen Pluckern, löst sich zur Mitte in Blue Notes vom Piano und Saxophon-Seufzer auf, um am Ende des Tracks ganz ohne Beat, aber keinesfalls ohne Dramatik zu verwehen. Welches außer Reichweite geratene "Baby" hier wieder zurückkommen soll, bleibt offen: Es sind selten Liebeslieder, die der US-Songwriter und Musiker Wagner schreibt, in den vergangenen Jahren wurden es vermehrt Selbstgespräche. Das "you", das hier oft als Ansprechpartner dient, ist eigentlich ein "ich". Dieser beredt-besinnliche Solipsismus eint Wagner mit anderen Americana-Käuzen wie Mark Kozelek und Bill Calahan. Man, und das sei hier ausnahmsweise tatsächlich maskulin definiert, neigt zur Verschrobenheit und gießt die große Verwunderung über die Wege des Zeitgeists und der Welt in vergrübelte Tagträumereien.

Das "Baby" als Objekt der Sehnsucht kann also durchaus auch eine nostalgische Figur sein, der Wunsch nach scheinbar einfacheren Zeiten, politisch wie privat. "The New Isn't So You Anymore" beginnt Wagner das Album - und konstruiert im fragmentarisch dahingenuschelten Text eine Autofahrt, bei der ihn bekümmernde Gedanken beschweren, über Trump ebenso wie über Michael Jackson. Worum es genau geht, wird nicht klar, zumal Wagner seine mal sonore, mal hell croonende Singstimme nun durch einen Autotune-Filter jagt. Aber vielleicht geht es ja gar nicht so sehr um konkrete Inhalte und Botschaften, sondern, wie immer bei Lambchop, um Stimmungen und Atmosphäre. Und die ist fatalistischer und melancholischer denn je. "I'm in a Mexican restaurant bar/ Watching surfing and it's amazing", preist er die schlichten Freuden im zentralen Song "The Air Is Heavy And I Should Be Listening To You".

Abgehört im Radio
Mittwochs um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Die Musik allerdings ist allerdings geradezu poppig und umarmend, gemessen an den elektronisch-ambienten Experimenten des grandiosen letzten Albums "FLOTUS". "This", beträchtlich kürzer und offenherziger, wirkt dagegen wie ein Zwischenwerk, eine flüchtige Bestandaufnahme. Das 13. Album wurde, alter Aberglaube, einfach ausgelassen. Der Soul schmelzt, der Jazz perlt, die Basslinien räkeln sich wie einst bei Air auf "Moon Safari" im lauen Lounge-Lüftchen. Verantwortlich für diese neue, verführerisch flirrende Leichtigkeit ist vermutlich Matt McCaughan, Drummer von Bon Iver, der einen Großteil der neuen Songs gemeinsam mit Wagner zusammen schrieb. Insofern liegt in diesem beschaulich-schönen Zwiegespräch mit der eigenen inneren Stimme ja beides: Die Möglichkeit des Rückzugs in eine noch strengere Hermetik genauso wie die Öffnung zu neuen Perspektiven. Seine olle Truckermütze hat Wagner auf dem Cover des Albums schon mal gelüftet. Das allein ist radikal. (7.5) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
20.04.2019, 04:40 Uhr
Ohne Gewähr

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This (Is What I Wanted to Tell You)/Digipak

Label:
City Slang (Rough Trade)
Preis:
EUR 10,27

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 58 Beiträge
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Seite 1
freddykruger 19.03.2019
1. Naja
Nicht ganz so trostlos wie die letzten Wochen hier bei Abgehört. Lambchop weiß sogar zu gefallen. Muss mir allerdings erstmal das komplette Album anhören. Über den Rest der hier vorgestellten Alben hüll ich besser den Mantel des Schweigens...
Papazaca 19.03.2019
2. Richtig, besser ....
Ja, Lambshop hat mir auf's erste Hören gefallen. Das Video ist ja wirklich schräg. Und preiswert. Jayda G. fand ich ganz nett, ohne weitere Nebenwirkungen. Nilüfer Yanga hat eine interessante Stimme, die aber oft durch den Synthie gejagt wird, oder durch andere Stimmen verdrängt wird. Apparat macht ganz nette elektronische Musik, mit plötzlich auftauchender Stimme .... Freddie, so wie Du werde ich mir alles noch mal in Ruhe anhören. Übrigens, Andreas Borcholte schreibt wirklich gute Kritiken, die fast immer besser als die Musik ist. Vielleicht sollte er die Seiten wechseln.
freddykruger 19.03.2019
3. @Papazaca
Ich sprech mit euch dreien (Papazaca, ambulans, toninotorino) nicht mehr. Ich durfte gestern nicht mitspielen (John Ford). Ihr hab mich ignoriert (lach). Zitat - Übrigens, Andreas Borcholte schreibt wirklich gute Kritiken, die fast immer besser als die Musik ist. - zitatenden. Seh ich genauso. Aber ist ja sein Geschmack. Kann dir noch Aw C'mon von Lambshop empfehlen. Ist auch das einzige Album was ich von Lambshop habe. Ziemlich geniales Teil.
popeypope 19.03.2019
4. yup
Jayda G: Hört sich nach ner ganz netten, sparsamen House/Soul-Geschichte an, aber so richtig das Gelbe vom Ei? Mir klingt das Ganze n Tickchen zu satt und zu gefällig, da hätte man doch mehr wagen können... Nilüfer Yanya: Fängt ganz energisch an.. obwohl mehr als bratziger Indie-Rock ist das im Grunde auch nicht. Der Rezensent hat recht: Dann wird es harmloser und dünner, und am Ende bleibt dann doch nur was okayes, letztendlich Durchschnittliches... Apparat: Aus irgendeinem Grund gibt's hier keine Hörproben.. und der yt-Track ist auch nur.. gefälliges Pseudo-Techno-Zeug mit mehr oder minder kleisterigen Akkorden und einer etwas aufgesetzten Breakbeat-Spur. Ok.. auch nur durchschnittlich Lambshop: Von der Musik her ein wenig besser als das andere, aber auf der Minusseite vermerken: Den typischen Indie-Intro-Gesang, und dann hier und da noch geautotuned. Das plätschert am Ende des Tages auch nur an mir vorbei wie eine Chris Rea-Platte, und dann geht man irgendwann nur so in die Küche, um sich n Kaffee abzubrühen, damit man aus der Lähmung wieder erwacht... Insgesamt: Geht. Aber würde mir echt nur diese Rubrik zur Verfügung stehen, um "neue Musik" zu entdecken, dann hätte ich mir das Musikhören schon lange abgewöhnt - gepflegte Langeweile kann man auch beim Halma kultivieren.
freddykruger 19.03.2019
5. @popeypope
Ich hab da so ein Problem mit den Hörproben. Können wir uns überhaupt ein Urteil bei 30 sec. laufzeit pro Track erlauben? Bei Lampshop gibt es wenigstens 1 Track mit weit über 6 Min. Mir würde es ganz gut gefallen wenn man jeweils 3 Tracks mit voller Laufzeit hören könnte um sich einen schon besseren Eindruck zu verschaffen. Wird aber wohl auch ein rechtliches Problem sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur das man beim Label am Rad drehte wenn vor dem eigentlichen VÖ auch nur ein Ton nach außen drang.
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