Paisley Park Studios von Prince bald offen für Besucher 

Ab Oktober dürfen Fans das Paisley-Park-Anwesen von Prince im US-Bundesstaat Minnesota besuchen. Bei der Tour sollen Besucher auch persönliche Gegenstände des Musikers zu sehen bekommen.

Paisley Park Studios
AP/ Jim Gehrz/ Star Tribune

Paisley Park Studios


Über Wochen und Monate schmückten Fans den Zaun vor dem Anwesen Paisley Park von Prince nach dessen Tod mit lilafarbenen Blumen, Ballons und unzähligen Abschiedsbriefen. Bald dürfen sie das Innere des Komplexes ganz offiziell besuchen. Das teilte die Familie des Musikers am Mittwoch mit.

Tyka Nelson, die Schwester des Sängers, sagte: "Die Öffnung von Paisley Park hat sich Prince immer gewünscht und auch aktiv daran gearbeitet." Ab dem 6. Oktober sollen Besichtigungstouren durch das Anwesen durchgeführt werden.

Zu dem Komplex, der aus zwei Gebäuden besteht, gehört ein riesiges Studio, in dem der Sänger annährend 30 Alben aufnahm. Dazu sein Büro, das sich über zwei Etagen erstreckt, Konzertsäle, ein Tanzstudio und die private Wohnung von Prince, über die kaum Details bekannt sind. Mitarbeiter hatten ihn am 21. April kollabiert in einem Aufzug in Paisley Park entdeckt.

Prince lebte und arbeitete im Gebäudekomplex Paisley Park
AP

Prince lebte und arbeitete im Gebäudekomplex Paisley Park

Der Musiker hatte sich den Komplex 1986 von einem kalifornischen Architektenbüro bauen lassen. Er soll damals angeblich zehn Millionen Dollar gekostet haben, berichtet das US-Magazin "Time". Fotos aus dem Inneren der Gebäude gibt es kaum, von außen erinnern die Gebäude wegen der wenigen Fenster an ein Gefängnis.

Den Plänen von Princes Familie und Nachlassverwaltern zufolge sollen Fans nun aber mit ihrem Idol auf Tuchfühlung gehen können. Die Touren werden durch das Studio führen. Zusätzlich sollen Besucher Tausende persönliche Gegenstände wie Kostüme, Instrumente und Kunstobjekte zu sehen bekommen.

kae/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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rst2010 25.08.2016
1. die menschheit
ist immer noch reliquiengläubig.
maxis.papa 25.08.2016
2. @#1
Die katholische Kirche, die die Götzenanbetung ablehnt, macht es ihnen doch vor.
metalslug 25.08.2016
3. Typ hatte ohne Ende Style
Was für ein geiles Teil. Und das 1986, die Welt sah damals so aus: Agassi in Neongelb!
busytraveller 25.08.2016
4. Beeindruckend
Bin gespannt auf Bilder aus dem Inneren. Ist jetzt schon beeindruckend, wie der Mann offenbar Leben und Arbeiten auf hohem Niveau zusammengeführt hat. Und das ohne Rücksicht auf Glamour und Aussendarstellung: Nicht schick, es könnte auch eine Serverfarm sein. Und nicht an einem typischen Promi - Ort, sondern dort, wo er aufwuchs.
crunchy_frog 25.08.2016
5.
Werd ich mir in jedem Fall ansehen. Das wird dann wohl so eine Art Graceland werden, nur nicht so kitschig, sondern von einem echten Künstler mit jeder Menge Stil und Geschmack. Und gleichzeitig wohl einer der sagenumwobensten Orte der modernen Musik.
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