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Pink Pinks Protest

aus DER SPIEGEL 30/2022
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Steve Jennings / WireImage / Getty Images

Sie nannten sie bedeutungslos, jetzt singt sie zurück: Sängerin Pink, 42, antwortet mit dem Song »Irrelevant« auf die Kritiker ihrer Twitter-Postings, in denen sich die Künstlerin gegen die Aufweichung des Rechts auf Abtreibung in den USA einsetzte. In einem Tweet riet sie allen, die glauben, dass die Regierung »etwas in der Gebärmutter einer Frau zu suchen hat«, nicht mehr ihre Musik zu hören: »Fuck right off«. Das Gleiche gelte für Leute, die eine Einmischung in die Angelegenheiten von Homosexuellen befürworten oder meinen, Ras­sismus sei okay. Einige wenige Nutzer bezeichneten sie in Kommentaren daraufhin als arrogant und irrelevant. Pink ließ die digitalen Diskussionen irgendwann bleiben – und nahm die aufgestaute Wut mit ins Studio. Zusammen mit Grammy-Gewinner Ian Fitchuk schrieb sie ein Kampflied für die Rechte von Frauen. »Girls just want to have rights«, singt Pink in Anlehnung an Cindy Laupers Achtzigerhit. Und »Why do we still have to fight?«, fragt Pink. Die Einnahmen des neuen Songs gehen an die von Michelle Obama gegründete Initiative »When We All Vote«, die die Wahlbeteiligung, nicht zuletzt in benachteiligten Bevölkerungsschichten, fördern will.

bst
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