Pop-Ikone Gerichtsmediziner untersuchen Tod von Whitney Houston

Der plötzliche Tod von Whitney Houston wirft Fragen auf: Nach Berichten aus den USA ist die Soul-Queen womöglich in der Badewanne ihrer Hotel-Suite ertrunken. Gerichtsmediziner sollen die genaue Todesursache klären. Ergebnisse werden aber erst in einigen Wochen erwartet.

REUTERS

New York - Die Todesumstände bleiben rätselhaft: Unbestätigten Berichten zufolge soll Pop-Star Whitney Houston in ihrer Badewanne ertrunken sein, auch über Medikamente und Alkohol wird spekuliert. Es sei noch zu früh, um einen natürlichen Tod zu bescheinigen, sagte ein Sprecher der Polizei von Beverly Hills. Eine Autopsie soll nun klären, wie die Pop-Sängerin wirklich ums Leben kam.

Genaue Angaben zu den Umständen von Houstons Tod hatte die Polizei nicht gemacht. "Wir untersuchen noch, aber Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht", sagte Ermittler Mark Rosen. Rettungssanitäter hätten versucht, Houston wiederzubeleben. "Die Notärzte haben alles versucht, aber sie konnten nichts mehr tun."

Der US-Sender ABC berichtete am Sonntag, Houston sei "leblos in der Badewanne ihres Hotelzimmers" gefunden worden. Nach unbestätigten Berichten hätten sich Mitarbeiter der Sängerin Sorgen gemacht, weil Houston schon eine Stunde im Badezimmer war und nicht auf Klopfen reagiert habe. Ihre Friseurin und ein Bodyguard sollen sie dann leblos in der Badewanne entdeckt haben.

Das Onlinemagazin "TMZ" will erfahren haben, dass in der Suite rezeptpflichtige Medikamente gefunden wurden, darunter auch ein Präparat gegen Depressionen. Am Vorabend habe Houston in der Hotelbar mit Freunden getrunken und heftig gefeiert. Eine Bestätigungen dafür gab es jedoch bislang nicht. "TMZ" meldete auch, die Sängerin sei in der Wanne ertrunken.

Auch offizielle Aussagen zur Todesursache stehen noch aus. Houstons Leichnam war am frühen Sonntagmorgen in ein Leichenschauhaus gebracht worden. Danach werde eine Autopsie durchgeführt, erklärte ein Sprecher der Gerichtsmedizin von Los Angeles. Die LA Times berichtete auf ihrer Internetseite, dass mit Ergebnissen erst in einigen Wochen zu rechnen sei. So lange dauere ein toxikologischer Test, der den Einfluss von Alkohol oder Drogen messe.

Houston litt seit vielen Jahren unter Rauschgift- und Alkoholmissbrauch, im vergangenen Jahr hatte sie erneut einige Zeit in einer Entzugsklinik verbracht.

usp/dpa/AFP/dapd



insgesamt 10 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
festuca 12.02.2012
1. Na woran wohl?
Zitat von sysopREUTERSDer plötzliche Tod von Whitney Houston wirft Fragen auf: Nach Berichten aus den USA ist die Soul-Queen womöglich in der Badewanne ihrer Hotel-Suite ertrunken. Gerichtsmediziner sollen die genaue Todesursache klären. Ergebnisse werden aber erst in einigen Wochen erwartet. http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,814834,00.html
Eine Obduktion kann man sich eigentlich, wie auch bei Amy Winehouse, ersparen.
LeToubib 12.02.2012
2.
Zitat von festucaEine Obduktion kann man sich eigentlich, wie auch bei Amy Winehouse, ersparen.
Wieso? Was berechtigt Sie, über den Tod von Mrs Houston zu urteilen?
_buntspext_ 12.02.2012
3. Was war es denn?
Zitat von festucaEine Obduktion kann man sich eigentlich, wie auch bei Amy Winehouse, ersparen.
Was war es denn der Ferndiagnose nach?
MasaGemurmel 13.02.2012
4. oh man
Zitat von LeToubibWieso? Was berechtigt Sie, über den Tod von Mrs Houston zu urteilen?
OH man. *lach* Was berechtigt Sie, hier einfach eine rhetorische Frage zu stellen? P.S.: Spiegel, ich finde es generelll unangemessen, dass es zu solchen Artikeln ein offenes Forum gibt. Macht die Kommentarfunktion zu den "Tod-Artikeln" doch einfach zu.
asiatika-ankauf 13.02.2012
5. I will always love you
Mit Whitney Houston hat etwas ganz großes diese Erde verlassen... In Trauer: feedbackticket » Whitney Houston – book of condolences (public) (http://www.feedbackticket.com/whitney-houston-book-of-condolences-public/)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.