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Rihanna Mansplaining unter Popstars

aus DER SPIEGEL 40/2022
Foto: THEHAPABLONDE / Splash News / action press

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass Rihanna, 34, ganz gut weiß, wie sie sich am besten auf einen Auftritt vorbereitet. Sie ist einer der erfolgreichsten Popstars der Welt und durch die größten Hallen getourt. Beim Rapper Dr. Dre scheint das aber noch nicht angekommen zu sein. Als am Sonntag bekannt wurde, dass Rihanna im kommenden Februar in der Halbzeit des American-Football-Finales Super Bowl auftreten würde, glaubte er tatsächlich, ihr in einem Radiointerview einen guten Rat geben zu müssen. Er war beim vorigen Super Bowl aufgetreten, zusammen mit Eminem, Snoop Dogg und der Sängerin Mary J. Blige. Wohl niemals zuvor sei er so nervös gewesen, gestand er. Die Super-Bowl-Show wurde 2022 von fast 100 Millionen TV-Zuschauern in den USA gesehen, ein 30-Sekunden-Werbespot kostete durchschnittlich 6,5 Millionen Dollar. Rihanna müsse sich gute Mitarbeiter für das Konzert suchen, sagte Dre, man müsse sich auf »mindestens 3000 Leute« verlassen können, um den Auftritt erfolgreich hinzubekommen: »Vielleicht sollte sie sich einige der Leute anschauen, mit denen wir unsere Show gemacht haben.« Toller Tipp! Eine Reaktion der Sängerin, die nur selten Interviews gibt, ist noch nicht überliefert, nicht mal ein kleiner Lacher. Weil Rihanna nicht nur ein Musikprofi ist, sondern auch Klamotten und Kosmetik verkauft, ist sie eine der reichsten Frauen des Entertainmentgeschäfts. »Forbes« schätzt ihr Vermögen auf 1,4 Milliarden Euro.

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