Abgehört - neue Musik All das Klimbim der Konsumkultur

Der Bietigheimer Rapper Rin entwirft auf seinem zweiten Album das Porträt einer Popwelt vor dem Untergang. The Who trotzen dem Altersabgrund, Burial öffnet das Archiv und Fehler Kuti die Schland-Büchse.

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Rin - "Nimmerland"
(Division Recordings, ab 6. Dezember)

Als Zar Alexander III. im Jahr 1885 seiner Gemahlin ein kostbares Geschenk aus Gold und Emaille machte, dachte er nicht im Traum daran, dass es 134 Jahre später als Insta-cooles Item gehandelt werden würde. Heute ist das Fabergé-Ei des Zaren reif für den Rap, omnipräsent auf YouTube, Spotify und in den deutschen Charts. Verantwortlich dafür ist Renato Simunovic aus Bietigheim-Bissingen, besser bekannt als der Deutschrap-Fürst Rin, mit seiner Top-Ten-Single "Fabergé".

Rin steht für die Verwandlung von Hip-Hop in ein Online-Shopping-Paradies. Seine Musik protzt nicht mit Aggression, sondern mit Softness und Style. Am meisten Glamour hat das immer dann, wenn Rin seine Ich-kauf-die-Welt-Pose in Midtempo-Schmuse-Schlager kleidet und noch den banalsten Alltagsquatsch parfümiert. Ein bisschen Herzschmerz und ein angeknackstes Ego verarztete der Ich-Erzähler auf seinem Debütalbum "Eros" mit Bass, Kippen und einem exakten Konsumzeitplan: Man konnte die Uhr danach stellen, wann er sich den nächsten Hoodie bestellte.

Kein Zufall natürlich. Rins Sound ist genauso verarbeitet wie sein liebstes Streetwear-Label - null Schnickschnack. Ein Beat, eine Bassline, eine harmonische Grundfarbe für jeden Song, eingefasst von dezenten, aber edlen Bordüren. So entstehen lauter Basics, die vor allem eines in Szene setzen: das eigene Branding.

Sein zweites Album "Nimmerland" ist eine Sehnsuchtsmaschine mit recht konservativen Zielen: für immer jung und gut aussehen dabei. Sich diesen "Peter Pan"-Mythos, zuletzt vor allem durch die umstrittene "Neverland"-Dokumentation über Michael Jackson im Gespräch, unkommentiert anzueignen, zeugt von Rins Selbstvertrauen. Er stellt uns vor die Alternative: "Mona Lisa oder Pop Art" , wobei er mit Zweiterem natürlich sich selbst meint.

Andreas Borcholtes Playlist KW 49
SPIEGEL ONLINE

Playlist auf Spotify

 1 The Who: Ball And Chain

 2 Poliça: Driving

 3 The Weeknd: Heartless

 4 Rin: Bietigheimication

 5 Tricky feat. Marta: Makes Me Wonder

 6 Kat Frankie: How To Be Your Own Person

 7 Georgia: Started Out

 8 Burial: Claustro

 9 Joy Overmono: Bromley

10 No Bra: Bangin

Nicht zu unrecht. Das Halten der Oberflächenspannung wird hier als Kunst zelebriert. Genauso wie das Product Placement. Eine Wortfeldanalyse zeigt markante Ballungen bei Lagerfeld, Nike, Rolex und Nintendo. Alles ist voller Referenzen aus der Popgeschichte. Statt der "Californication" der Red Hot Chili Peppers erleben wir eine "Bietigheimication"; ein Stück namens "Nirvana" zitiert den kontroversen -Kurt Cobain-Song "Rape Me"; ein anderes ist nach der tamilisch-britischen Musikerin M.I.A. benannt. Rio Reisers "Junimond" wird beschworen, der Hit "Du trägst keine Liebe in dir" von der Band Echt für einen Refrain ausgeliehen.

So knüpft Rin ein Verweisnetz aus Bescheidwisserei, gutem Geschmack und Luxus-Lifestyle, wie man ihn aus der Popliteratur der Neunziger kennt. Ein Netz, das Sicherheit vorgaukelt, in dem aber Urängste mitschwingen, wenn Rin bisher ungehörte Töne anschlägt. "Komm mit aus dei'm Zimmer", singsangt er im Titelstück "Nimmerland", allerdings mit dem Zusatz: "Wenn du kannst." Das Raus-in-die-Welt-und-alles-in-die-Tasche-Stecken ist im Burnout-Zeitalter eben nicht immer so einfach. Der Überfluss hinterlässt auch viel Leere. Angst vor Verlust und Versagen. Diffuse Wünsche, die im Grunde kein Ziel haben.

"Was zeigt mir meine Roli, wenn ich keine Zeit hab?", fragt Rin einmal. All das Klimbim der Konsumkultur schrumpft zu einer existenziellen Frage zusammen. Eine famose Zeile. Längst nicht alles auf diesem Album ist so gut, aber in solchen Momenten wird klar: "Nimmerland" ist für 2020 das, was 1995Christian Krachts Roman "Faserland" war. Das Porträt einer Welt kurz vor ihrem Untergang. (7.3) Arno Raffeiner

Preisabfragezeitpunkt:
07.12.2019, 18:57 Uhr
Ohne Gewähr

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RIN
Nimmerland

Label:
Preis:
17,69 €

The Who: Who
(Polydor/Universal, ab 6. Dezember)

Wer, wenn nicht die ewig unbequemen Who werden in diesen Zeiten gebraucht? 13 Jahre nach ihrem letzten Album kehren Songwriter und Gitarrist Pete Townshend, 74, und Sänger Roger Daltrey, 75, noch einmal mit einem fulminanten Album zurück. Wahrscheinlich wird es ihr letztes sein. Aber wie ein Abschied klingt es nicht.

Im Gegenteil. Zwar fühle er sich zu alt für den Kampf, die Knochen ächzen und schmerzen, lässt Townshend seinen Frontmann im Quasi-Schlussstück "Rockin In Rage" singen, aber die Stimme nicht zu erheben, aus Angst vor Kritikerhäme oder Ageism sei halt auch keine Option: "I know I must write/ I know I must rage". Die Musik dazu ist so aufbrausend verärgert wie vor 50 Jahren, Echos von "Substitute" geistern durch diese neue, überraschend muskulöse Who-Hymne, in anderen Songs des Albums werden geschickt Klassiker wie "Magic Bus" oder "Baba O'Riley" angedeutet, "Detour" verweist auf den ersten Bandnamen, den die Musiker und Kunststudenten zu Beginn der Sechziger in Shepherd's Bush annahmen - ein bisschen Fan-Service halt.

Dennoch ist "Who" kein Nostalgiefest geworden. Gleich zu Beginn wird schlechte Laune verbreitet, als hätten diese angry old men (unterstützt von Simon Townshend und Drummer Zak Starkey) gerade ihren Plastiklöffel im Mund zerbissen und würden nun wütend spuckend die bitteren Stückchen im Raum verteilen: "This sound that we share has already been played", heißt es in "All This Music Must Fade" zu schwungvollen Townshend-Riffs. Implizit die vorweg genommene Kritiker-Frage: Braucht's Euch eigentlich noch? Hat die Welt auf ein neues Who-Album gewartet? Nö. Aber egal: "I don't care/ I know you're gonna hate this song/ And that's it", singt Daltrey, und Townshend kräht zum Schluss noch ein "Who gives a fuck" rein. Herrlich.

"Who" sei das beste Album, das ihnen seit "Quadrophenia", der Mod-definierenden Rockoper von 1973, gelungen sei, sagte Daltrey über die Songs, die Townshend ihm in den vergangenen zwei Jahren für die kehlige Stimme geschrieben habe. Das wäre einerseits kein großes Kunststück, bedenkt man die durchwachsene Qualität der Spätziebziger- und Frühachtziger-Alben. Andererseits ist es der Vergleich dann doch gewagt. Die Energie und durchaus mitreißende Unzufriedenheit, mit der The Who im Jahre 2019 gleich an mehreren Fronten herumstänkern, ist dennoch beeindruckend: "Ball And Chain" ätzt über US-Imperialismus und die Rechtlosigkeit der Gefangenen in Guantanamo, "Street Song" knüpft mit Spitzen gegen Politik und Medien an die Who-Signatur "Won't Get Fooled Again" an - und würdigt die marginalisierten Opfer der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower, gleich um die Ecke ihrer alten Nachbarschaft.

Der rüpelhafte, immer auch gefährlich wirkende Trotz, mit dem sich The Who einst zwischen die Stones und die Beatles ins Triumvirat der British-Invasion-Bands drängelten, ist zu einer auch durch Daltreys tiefergelegte Stimme grummelnden Renitenz geworden: Gegen das Verarschtwerden durch Mächtige, Besserwisser oder Idioten geht es noch immer, der größte Gegner aber scheint das Älterwerden zu sein. Er werde stets derjenige sein, der uns die Wahrheit ins Gesicht sagt, heißt es in "Break The News", einer fröhlichen, fast schon Ed-Sheeran-haften Popnummer, aber ein paar Zeilen weiter sitzt der verwitterte Rebell gemütlich im Bademantel auf dem Sofa und guckt alte Filme.

Nicht alles auf diesem 12. Who-Album hat solchen anarchischen Charme oder die antigeriatrische Wucht der lauteren Tracks. Die Synthie-Soulsülze von "I'll Be Back" zum Beispiel ist ebenso irritierend wie der Hippie-Trip "Beads On A String". Und auch "Hero Ground Zero" ist zu klotzig und kitschig, um cool zu sein. Aber angesichts der Ratlosigkeit, Bräsigkeit und Saturiertheit zeitgenössischer Rockbands (siehe Coldplay letzte Woche), ist diese Art des Aufstands alter weißer Männer mehr als willkommen. (8.3) Andreas Borcholte

Preisabfragezeitpunkt:
07.12.2019, 18:57 Uhr
Ohne Gewähr

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The Who
Who

Label:
POLYDOR
Preis:
16,60 €

Burial - "Tunes 2011 to 2019"
(Hyperdub/Cargo, ab 6. Dezember)

Man weiß bei dieser Musik nicht so recht, wo man anfangen soll, um sie zu beschreiben. Weil sie einen so unmittelbar berührt und zugleich irritierend abstrakt bleibt. Am besten man beginnt mit "Young Death", einem Track, in dem die Soundästhetik von Burial konzentriert ist. Ein Beat, der ein bestimmtes Segment der Geschichte der elektronischen Musik aufruft, Minimal Techno in diesem Fall. Darüber legen sich in einem ersten Schritt traurige Synthesizer und eine gesampelte Geisterstimme, die ein Versprechen gibt, eins von denen, die üblicherweise nicht zu halten sind ("Hey child/ I will always be there for you"). Dann türmt sich Schicht auf Schicht: Pulsieren, warmes Knistern und Rauschen. Der teilnahmslose Düsterbass wiederum suggeriert, dass das Versprechen wohl gebrochen wurde.

Seit seinem Debüt von 2006 hat William Emmanuel Bevan unter demNamen Burial eine singuläre und radikal eigensinnige Sonderlingsmusik entwickelt, die sich nicht auf ihrer ursprünglichen Erfolgsformel ausruht, sondern in den vergangenen zehn Jahren immer wieder transformiert wurde. Die Sammlung "Tunes 2011-2019" enthält nun die EPs, die Bevan in den Zehnerjahren veröffentlicht hat. Sie beginnt mit zwei komplex gebauten Ambient-Stücken ("State Forest", "Beachfires"), die klingen, als seien sie kurz nach dem Weltuntergang entstanden.

Abgehört im Radio
Mittwochs um 23 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus der persönlichen Playlist von Andreas Borcholte.

Überhaupt ist das Thema dieser Musik der Verlust. Etwas ist verschwunden und schwebt nun wahlweise als Sample, als Störgeräusch oder als Stimme aus der Vergangenheit durch diese Tracks. Subgenres der britischen Dance Music werden aufgerufen, Rave-Euphorie, 2-Step, Garage, Dubstep und so weiter. Aber sie erscheinen in Burials Musik als verrauschte Erinnerungen an etwas Schönes, Glitzerndes, das jetzt wie durch einen Schleier gesehen vorbeizieht.

Das gilt auch für vergleichsweise tanzbare Tracks wie "Claustro" oder "Kindred": Es fällt einem keine andere Musik ein, die so intensiv von jenen längst begrabenen Hoffnungen erzählt, die sich einst mit Pop und Subkultur verbanden - ohne darüber jedoch melancholisch zu werden. Enttäuscht werden mussten diese Hoffnungen, weil sich alles, was wirklich wichtig war im Pop - die Euphorie, die Schönheit, das Gefühl der Befreiung, aber auch die Geborgenheit -, nicht dauerhaft in die Welt jenseits von Pop überführen ließ: in die vergesellschaftete Wirklichkeit aus Schule, Ausbildung, Lohnarbeit und Kleinfamilie. Im Ergebnis ist das also die im Wortsinn unheimlichste elektronische Musik der letzten zwanzig Jahre. (9.0) Benjamin Moldenhauer

Preisabfragezeitpunkt:
07.12.2019, 18:57 Uhr
Ohne Gewähr

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Burial
Tunes 2011-2019

Label:
HYPERDUB
Preis:
16,99 €

Fehler Kuti - "Schland Is The Place For Me"
(Alien Transistor, ab 6. Dezember)

Erinnert irgendwer noch das Zauberwort "Schland"? Diesen Inbegriff von Wohlklang, der ein Fantasiereich aus einem Sommermärchen 2006 beschwört? Schwarz-Rot-Gold-Patriotismus wurde damals zum funky Must-have erklärt, einige der Topseller aus dem Schland-Sortiment (Vuvuzela, Rückspiegelbeflaggung) blieben in der Fanfolklore erhalten und werden mindestens alle zwei Jahre mit dem Volkswagen spazieren gefahren.

Aber Schland ist natürlich eine Projektion. Und für viele, die in der Bundesrepublik leben und nicht zur Mehrheitsgesellschaft gezählt werden, auch eine Alienation. Diesen Umstand irgendwie klar und daraus vielleicht sogar noch gute und schlaue Kunst zu machen, ist die Mission von Fehler Kuti.

Hinter dem Pseudonym steckt der in München lebende Julian Warner, der sich als "singenden Kulturanthropologen" bezeichnet. Musik nutzt er, neben Wissenschaft, Theater oder bildender Kunst, nur als ein mögliches Feld für seine Interventionen. Das erste Fehler-Kuti-Album hat er nun gemeinsam mit Tobias Siegert und Markus Acher von The Notwist eingespielt. Den Kalauer aus dem Projektnamen fängt Warner mit dem Ernst der Lage und einem Verweis auf den prinzipiellen Fehler im System auf: Der prangt, als wandelnde rassistische Karikatur, schon auf dem Cover. Aber Warners Musik reproduziert nicht einfach Fela-Kuti-Klischees oder tappt in die Afrobeat-Emulationsfalle.

"Space Is The Place", verkündete einst Sun Ra und dachte an die Zukunft. Fehler Kuti geht die Sache etwas erdnaher an und beschäftigt sich mit der aktuellen Realität der Post-Willkommenskultur. Auffälligstes Merkmal von "Schland Is The Place For Me" ist seine Unaufgeregtheit. Die Musik wird nie plakativ, schreit nie "Protest!" oder "Fusion!". Zeilen wie "Say yes to another excess" und sogar der Notruf "Mayday Mayday" werden mit exzessivem Understatement abgesetzt: gepflegt, fast genießerisch, ohne Panik.

Fehler Kuti und seine Mitmusiker lassen die Trommeln ein wenig scheppern, Synthie und Hammondorgel dröhnen schummrig, der Gesamteindruck ist handgemacht und erdig. Alles bewegt sich im mittleren Bereich: Tempo, Lautstärke, Dichte, Gefühlshaushalt. Das wirkt im ersten Moment etwas blass. Man merkt erst nach und nach, dass die Ausgefuchstheit gerade in der Einfachheit liegt, mit der hier ein hochkomplexes Feld zum Schwingen gebracht wird. Ja, das könnte er sein: der Klang der Dekolonisierung.

Zumindest eine Ahnung davon. Blechbläser sind hier nicht zwangsläufig ein Schlandismus. Vielmehr fällt auf, dass das Gebläse, das die eine oder der andere vom Weißwurstfrühstück kennt, bei Fehler Kuti auch ganz andere Kontexte aufruft. Ein Song mit sehr hübschem Getröte trägt den Titel "IL". Das Akronym steht für "Interracial Love", die nüchtern in Zweitonmelodien wiederholten Worte verkuppeln Handclaps mit Posaune und Tablas mit einem Engelschor aus der Retorte. Ziemlich behutsam, aber irgendwann funkt es.

Julian Warner, der flüsternde Anthropologe, erklärt im Beipackzettel natürlich selbst am allerbesten, wohin das alles führt. Seine Musik soll die Tatsache aushalten, dass unterschiedliche Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen mit dem Kopf wackeln. Aber der Groove ist derselbe. (7.2) Arno Raffeiner

Preisabfragezeitpunkt:
07.12.2019, 18:57 Uhr
Ohne Gewähr

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Fehler Kuti
Schland Is The Place For Me

Label:
Preis:
8,99 €

Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)

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insgesamt 53 Beiträge
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Seite 1
toninotorino 03.12.2019
1. The Who
Klasse Platte.
medfield,ma 03.12.2019
2. Interessante Mischung
Burial definitiv nicht meine Baustelle, finde es aber durchaus berührend. Fehler Kuti wird wohl auch nicht den Weg in meine Plattensammlung finden - aber auch da finde ich den Ansatz spannend. Von The WHO hätte ich solche Stücke schließlich nicht mehr erwartet. Für mich definitiv ein Pflichtkauf. Zu Rin fällt mir überhaupt nix positives ein. Ich sag nur Autotune... und zum Vergleich mit Faserland: das war in den 90igern DAS Buch der Barbour-Jacken-Träger. Da schließt sich der Kreis....
freddykruger 03.12.2019
3. Überraschung
Who wird gekauft.
tafka_neowave 03.12.2019
4. Was mir immer schon...
Was mir immer schon hier auf den Keks ging und geht, ist die Länge der Anspieltips... 90 sek. wären deutlichst angemessener, um einen Eindruck zu bekommen - und vier statt drei. Mindestens sollte die Musi so lange spielen, wie ein durchschnittlich begabter leser so für den Text braucht. Und... so nebenbei, bei Musi wie von Burial brauchts erst gar keine 30sec-Hörproben. Im übrigen der einzige heute, den ich so als Beifang bei passender Gelegenheit vorsehen könnte.
ambulans 04.12.2019
5. @freddy -
echt jetzt? anämisches von zu alten leuten (ich hab eben gerade beschlossen, mir super-duper-extended versions - natürlich mit bonus! - von "tommy" und "quadrophenia" zuzulegen, das werk (oben) find ich eher ein wenig blass; rin, burial und fehler kuti haben auf jeden fall ideen (das nicht alles klappt, kann man diesen jungspunden ja auch mal verzeihen). insgesamt diesmal eine wirklich witzige combo (kaufen werd ich mir davon allerdings nix). tipp: edgar broughton "rococo cooler" (oora, ca. 1973), allein - diese stimme ... dr. ambulans (alle kassen)
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