Übernahmeschlacht Streit um Viva spitzt sich zu

Um die Übernahme des Musikkanals Viva Media AG ist erbitterter Streit entbrannt. Der Mutterkonzern von Konkurrent MTV bietet mit.


Bald in neuer Hand? Die Viva Media AG

Bald in neuer Hand? Die Viva Media AG

Wir befinden uns mitten in einer Übernahmeschlacht", sagt Helge Sasse, Mitbegründer des Musikkanals, der nach eigener Aussage rund 15 Prozent der Senderanteile kontrolliert. Zwei US-Konzerne kämpfen um die Mehrheit an dem bei Jugendlichen beliebten Kanal und bemühen sich um die Anteile der Großaktionäre EMI und Vivendi Universal: AOL Time Warner, Mitgesellschafter in Köln, und Viacom - Mutterkonzern des Viva-Konkurrenten MTV.

Die Gründungsmannschaft um Sasse und Viva-Vorstand Dieter Gorny muss im Fall eines MTV-Siegs um den Fortbestand unabhängiger Viva-Programme fürchten. Die Kölner Musikmanager dürften deshalb auf AOL Time Warner setzen: Schon Ende vergangenen Jahres hat Sasse in einem Poolvertrag seine Aktien mit dem US-Konzern gebündelt. Mit zusammen 30 Prozent der Stimmen verfügen beide über eine starke Ausgangsposition bei Viva.



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