Unveröffentlichte Interviews Elvis wollte kein "Pelvis" sein

"Elvis, the Pelvis" - Elvis, das Becken - so nannten seine Fans den Sänger weltweit. Elvis Presley selbst mochte diesen Spitznamen anscheinend gar nicht. Diese und andere Erkenntnisse zog jetzt ein amerikanisches Männermagazin aus bisher unveröffentlichten Interviews mit dem King of Rock´n´Roll.


Elvis Presley: Bodenständige Genüsse und simple Lebensweisheiten
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Elvis Presley: Bodenständige Genüsse und simple Lebensweisheiten

Das US-Männermagazin "Esquire" will zum 25. Todestag des Sängers am 16. August eine Zitatensammlung veröffentlichen. Darin soll Elvis zugeben, trotz seines sexy Hüftschwungs auf der Bühne nicht gern "Elvis, the Pelvis" genannt worden zu sein. Nach Angaben von "Esquire" gab Elvis außerdem zu, dass Frauen für ihn beileibe kein "Hobby", sondern ein "Zeitvertreib" gewesen seien.

Wesentliche neue Erkenntnisse bieten die gesammelten Interviewäußerungen wohl nicht. Aber sie runden das Bild von einem der ersten weltweiten Superstars ab, der seine Herkunft aus einfachen Verhältnissen nie leugnete, bodenständigen Genüssen frönte und gern simple "Lebensweisheiten" von sich gab. "Was ich am Erfolg liebe", wird Elvis zitiert, "ist zu wissen, dass man so viele Freunde hat." Und an anderer Stelle: "Es ist wichtiger, sich mit Menschen zu umgeben, die einem ein wenig Glücklichsein geben können, denn man kann nur einmal durchs Leben gehen. Du kommst nicht für eine Wiederholung zurück."

Seinem Publikum eine körperbetonte Bühnenshow zu bieten, war für Elvis Pflicht: "Wenn ich da nur stehen und singen würde, ohne einen Muskel zu bewegen, dann würden die Leute sagen 'Mein Gott, ich kann zu Hause bleiben und mir seine Platten anhören'. Man muss ihnen eine Show liefern." Aber dass sie ihn wegen seiner berühmt-berüchtigten Unterleibsbewegungen auf der Bühne "das Becken" nannten, fand Elvis, "ist einer der kindischsten Ausdrücke, die ich je von Erwachsenen gehört habe. Aber wenn sie mich halt so nennen wollen, dann kann ich auch nichts dagegen machen und muss es akzeptieren."

Dass es später wegen deutlichen Übergewichts nicht mehr so klappte mit den Beckendrehern, führte der King laut der Zitatensammlung auf das reichhaltige bodenständige Essen im amerikanischen Süden zurück. "Schweinkoteletts und Landschinken, Kartoffeln mit saurer Sahne, all dieses Zeugs. Es ist das Fett, in dem man das brät," so Elvis. "Als ich anfing zu singen, wog ich 153 Pfund, inzwischen wiege ich 184. Länger bin nicht geworden, aber beim Gewicht habe ich zugelegt."



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