Videos Whitney Houstons schönste Songs

Als Künstlerin war Whitney Houston lange das Maß der Dinge: Elf ihrer Songs landeten zwischen 1985 und 1995 auf Platz eins der Charts. Unvergessen bleiben Lieder wie "How Will I Know" und "I Will Always Love You".

Houston im Film "The Bodyguard": Grammy Awards als bestes Album des Jahres
REUTERS/ Warner

Houston im Film "The Bodyguard": Grammy Awards als bestes Album des Jahres


New York - Ihr Fall war bitter und tief - in Erinnerung bleibt dennoch vor allem ihr Gesang. "Sie hatte eine Stimme, die eine Geschichte, eine Melodie in etwas Magisches verwandeln konnte", sagt Künstlerkollege Lionel Richie.

Dass Whitney Houston zu den bedeutendsten Sängerinnen der jüngeren Musikgeschichte zählt, ist mit Fakten belegt: Grammys, rekordverdächtige Verkaufszahlen und elf Nummer-eins-Hits zwischen 1985 und 1995.

Einer davon war der Song "I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)". Arrangement und Instrumentierung des Songs gehen kaum über die Standards der Zeit hinaus. Hätte ein anderer Künstler den Gesang übernommen, wäre das Werk nach wenigen Jahren in Vergessenheit geraten.

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Houston aber hat es über das Gewöhnliche hinaus gehoben: mit einer Stimme, die ebenso auf eine Gospelplatte wie auf einer Opernbühne gepasst hätte. Auf dem Album "Whitney" sind auch die Songs "Where Do Broken Hearts Go" und "Emotional" verewigt.

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"Didn't We Almost Have It All" und "How Will I Know" sind weitere Beispiele für Houstons herausragendes Talent - und zugleich Nachweis für ihre Vielseitigkeit, mit der sie Balladen und Up-Tempo-Songs gleichermaßen zu Meisterwerken krönte. Auch auf der Bühne war sie ohne Vergleich. Wer ihre Darbietung des Stücks "The Star Spangled Banner" vor dem Super Bowl 1991 gesehen hat, wird dies nie vergessen.

Das Werk aber, das wohl wie kein anderes exemplarisch für die Karriere Houstons steht, ist der Kinofilm "The Bodyguard" - und der dazugehörige Soundtrack. Im Film spielte sie einen Superstar, tough und zugleich verletzlich, im sicheren Schutz eines von Kevin Costner dargestellten Leibwächters. Für die musikalische Untermalung wählte sie ein wenig bekanntes Stück der Country-Sängerin Dolly Parton, "I Will Always Love You" - und machte daraus einen Hit. Der Soundtrack erhielt den Grammy Award als bestes Album des Jahres.

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Die Hits blieben nicht von einem Tag auf den anderen aus, aber sie wurden bald immer seltener. Schlagzeilen machte nicht mehr so sehr ihre Musik, sondern zunehmend ihr Drogenkonsum. Nach Jahren künstlerischer Enthaltung feierte sie 2010 noch mal mit dem Album "I Look to You" ihr Comeback. Und obwohl ihre Stimme nicht mehr die gleiche Kraft besaß und etwas belegt klang, wurde das Album von den Kritikern wohlwollend aufgenommen.

yes/AP/AFP



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