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Paganini auf der Gitarre

aus DER SPIEGEL 52/1987

Ehe er der Teufelsgeiger wurde, hatte er die Gitarre gezupft, und deren Techniken nutzte er dann zur Violin-Bravour (etwa das Pizzicato der linken Hand): Niccolo Paganini (1782 bis 1840). Zwei Virtuosen Basel, Rudolf Wangler, 50, und Hansheinz Schneeberger, 61, haben sich der selten gespielten Kompositionen für Gitarre und Geige des Italieners angenommen und spielen sie als kammermusikalische Kostbarkeit - jüngst bei einem Gastspiel in Hamburg, vor kurzem bei einer triumphalen Tournee in der Sowjet-Union (Schallplattenlabel: Da Camera Song, Mannheim). Schneeberger, einige Jahre Konzertmeister beim NDR Hamburg und gefragter Solist in aller Welt, lehrt an der Basler Musikakademie; Wangler, der auch über ein reiches Repertoire an spanischer und lateinamerikanischer Klassik verfügt, hat seinen berühmtesten Fan in Malerkreisen: Salvador Dali tuschte ihm einst dankbar eine Stierkampf-Szene auf die Gitarre.

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