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KINO IN KÜRZE »Palookaville«.

aus DER SPIEGEL 48/1996

Ein paar nicht mehr ganz junge Jungs in einer amerikanischen Kleinstadt, die am Bartresen rumhängen und von schnellem Geld, schnellen Autos, schnellen Mädchen fabulieren: Das gibt es derzeit öfter im Independent-Kino. Keine tolle Idee. Doch diesmal ist alles anders, denn das Trio von Taugenichtsen in Palookaville zeigt wilde Entschlossenheit, als Schwerverbrecher Karriere zu machen, erst durch einen Juwelenraub, dann durch den Überfall auf einen Geldtransporter, was beides auf wunderliche Weise schiefgeht. Der Autor David Epstein und der Regisseur Alan Taylor aber haben einen Erstlingsfilm gemacht, der auf wunderliche Weise gelungen ist: mit Zärtlichkeit und Spaß an skurrilen Schlenkern. Frances McDormand ("Fargo") hat einen Star-Auftritt und erklärt, warum Männer stets kleine Jungs bleiben.

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