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VERKEHR Parken statt quarken

aus DER SPIEGEL 25/1998

Mit Hilfe der Wissenschaft zertrümmern wir Atome, fahnden nach Quarks und fernen Galaxien, aber wo bleiben die Antworten auf drängende Fragen des Alltags? Wie, zum Beispiel, findet der mobile Stadtmensch am besten einen Parkplatz? Ist es schlauer, die nächstbeste Lücke zu nehmen, oder ratsam, so lange zu kreisen, bis sich ein Platz möglichst nahe am Ziel bietet? Richard Cassady, Dozent für Verkehrswesen an der amerikanischen Mississippi State University, hat sich durch wissenschaftliches Testparken vor einem Supermarkt gewissenhaft in dieses nervzehrende Problem vertieft und kommt zu folgendem bahnbrechenden Resultat: Beim ersten freien Parkplatz sofort zuschlagen. Herumkurven verkürzt die Distanz vom Auto bis zum Eingang zwar durchschnittlich um 27 Prozent, aber dafür dauert es zehn Sekunden länger. Noch Fragen?

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