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AUSWAHL Peter Tschaikowsky: »Streichquartett Nr. 2«.

aus DER SPIEGEL 13/1966

Fast gleichzeitig

mit seinem Virtuosen-Reißer, dem populären b-Moll-Klavierkonzert der Jahreswende 1873/74, schrieb der zaristische Musikheros sein zweites, gefühlsschweres Werk für die klassische Vier-Streicher-Besetzung. Im Andante hat Tschaikowsky über siebzigmal ein Seufzer-Motiv einkomponiert - Ausdruck seines Weltschmerzes. Die Genossen Professoren des Moskauer Borodin-Quartetts stellen das mit Fuge und Folklore eingefärbte Intimstück nach Landessitte unter Denkmalsschutz: Es wird zum Weihespiel. (Eurodisc 73 587 KK; 21 Mark.)

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