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Pop-Star Bowie greift zum Pinsel

aus DER SPIEGEL 32/1978

Das Showbusiness ist ihm auf Dauer zu einseitig -- David Bowie, Englands knäbischer Pop-Exzentriker, sieht sich wie Deutschlands Helmut Kohl »als Generalist«. Auf ausgedehnten Museumsbesuchen hat Bowie, der seit zwei Jahren in West-Berlin lebt, an der Malerei der »Brücke« Gefallen gefunden. Nun plant er einen Film über den Wiener Expressionisten Egon Schiele; nächtens greift er auch selbst zum Pinsel. Einer Ausstellung seines CEuvres fühlt sich der Sänger »nervlich« noch nicht gewachsen. Nur ausnahmsweise ließ er kürzlich ein Werk photographieren und geriet unversehens mit aufs Lichtbild: Bei der Arbeit des Photographen schlief er vor dem Gemälde ein.

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