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PROGRAMME R. Piper Verlag, München

aus DER SPIEGEL 17/1963

Die in Warschau und Berlin aufgewachsene, später nach Rußland emigrierte und bis 1948 in einem sowjetischen KZ inhaftierte Publizistin Wanda Bronska-Pampuch veröffentlicht im Herbst einen »Erlebnisbericht in Romanform«, in dem, laut Verlag, die Tochter eines Lenin-Freundes das »Schicksal der Revolution aus der Sicht der Altrevolutionäre und deren Kindern« schildert. Titel: »Ohne Maß und Ende«. Von Ernst Augustin, dem Autor des 1962 mit dem Hermann -Hesse-Preis ausgezeichneten Romans »Der Kopf«, erscheint als zweites Epos »Das Badehaus«. Als »Bericht von der Banalität des Bösen« deklarierte die heute in New York lebende Soziologin Hannah Arendt eine kritische Studie über »Eichmann in Jerusalem«. In der »Paperback«-Serie erscheinen von dem Tübinger Polit-Professor Theodor Eschenburg Untersuchungen über »Die improvisierte Demokratie« in der Weimarer Republik, von »Zeit«-Feuilletonchef Rudolf Walter Leonhardt »Gemischte Aufsätze zum Leben der Literatur« und eine Anthologie mit Radio -Essays von Karl Jaspers, Paul Tillich, Max Born und Adolf Portmann zum Thema »Die Hoffnungen unserer Zeit«. Die Reihe »Panoramen der modernen Welt« bietet »20mal Lateinamerika« aus der Perspektive des Star-Reporters von »France-soir«, Marcel Niedergang.

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